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Knapp 1,3 Millionen Euro von der BEW für die Stadt

Jahresbericht 2019 des Energieversorgers : Knapp 1,3 Millionen Euro von der BEW für die Stadt

Das kommunale Energie- und Versorgungsunternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2019 ein ordentliches Plus. Darüber freuen sich die vier Gesellschafter. 2019 verkaufte die BEW 39,5 Prozent mehr Strom und acht Prozent mehr Gas.

Frohe Kunde aus Wipperfürth: Der bergische Energieversorger BEW schüttet für das Geschäftsjahr 2019 an seine vier Gesellschafter fünf Millionen Euro aus dem Jahresüberschuss aus. Wermelskirchen bekommt davon 1.255.000 Euro.

„Wir sind eine stabile Größe für die Planung öffentlicher Haushalte“, sagt denn auch stolz BEW-Geschäftsführer Jens Langner. Ob die Größenordnung auch für das Geschäftsjahr 2020 angesichts der Rahmenbedingungen gilt, ist noch nicht absehbar. Langner zeigt sich aber bei der Vorstellung des Geschäftsberichtes optimistisch: „Das Unternehmen ist stabil und modern aufgestellt; wir arbeiten effizient und bauen Zukunftsfelder kontinuierlich aus.“

Die BEW hat im vergangenen Geschäftsjahr 39,5 Prozent mehr Strom und acht Prozent mehr Gas verkauft als im Vorjahr. Erfolgreich ausgebaut wurde auch das Geschäftsfeld Elektromobilität: Im Berichtsjahr hat sie 57 Wallboxen – Ladestationen für Zuhause – verkauft, in 2020 hat sich die Nachfrage fast verdoppelt. Zusätzlich betreibt die BEW 45 öffentliche Ladepunkte in der Region.

Im Berichtsjahr 2019 haben BEW und BEW Netze insgesamt 7,3 Millionen Euro in Wartung, Modernisierung und Ausbau ihrer Versorgungsnetze investiert. „Wir haben rund 80 Baumaßnahmen an Energie- und Wassernetzen gestemmt“, berichtet Jens Langner. Insgesamt hat die BEW 42 Kilometer Strom-, Gas- und Wasserleitungen verlegt und 645 Netzanschlüsse bei Energie und Wasser erstellt.

„Diese Investitionen in die Leistungsfähigkeit und langfristige Versorgungsqualität sind entscheidend für das Gelingen der Energiewende und eine hohe Lebensqualität in der Region“, betont er und fügt an: „Deshalb hat eine starke Infrastruktur für uns eine hohe Priorität.“