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Kirchen in Wermelskrichen: Gemeinde öffnet Häuser für bestimmte Gruppen

Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde : Gemeinde öffnet Häuser für bestimmte Gruppen

Das neue Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde nimmt die Arbeit auf. In einer ersten Amthandlung öffnet es die Häuser für Bildungsveranstaltungen und Angebote für Kinder und Jugendliche.

Die ersten Gruppen dürfen in die evangelischen Gemeindehäuser zurückkehren. Das beschloss das neue Presbyterium der Kirchengemeinde während seiner konstituierenden Sitzung. „Wir wollen den Gruppen, die diesen Raum dringend brauchen, die Rückkehr ermöglichen“, erklärte Pfarrer Manfred Jetter.

Ab sofort sind die Häuser für Bildungsveranstaltungen und Angebote für Kinder und Jugendliche wieder geöffnet. Damit können etwa die Sprachkurse der Initiative „Willkommen in Wermelskirchen“ im Gemeindezentrum am Markt wieder aufgenommen werden. Für alle anderen Kreise, Gruppen und Chöre bleiben die Gemeindehäuser bis zum Ende der Sommerferien, also bis zum 11. August, geschlossen. In der Presbyteriumssitzung am 19. Juni könnte neu über das Thema beraten werden.

Die Evangelische Kirchengemeinde hatte wegen der Corona-Pandemie die Konstituierung des Presbyteriums verschoben. Am vergangenen Freitag trat das Gremium dann in neuer Besetzung seinen Dienst an und feierte einen nicht öffentlichen Präsenzgottesdienst in der Stadtkirche. Anschließend wählte das neue Presbyterium einen neuen Vorsitzenden: Pfarrer Manfred Jetter übernimmt die Nachfolge von Pfarrerin Almuth Conrad. Stellvertretende Vorsitzende ist Regina Schöneweiß, Jutta Benedix übernimmt das Amt der Finanzkirchmeisterin. Sie übernimmt die Aufgabe von Günter Tritscher, der sich nicht mehr zur Wahl gestellt hatte. Das Amt des Baukirchmeisters bleibt vorerst unbesetzt. Gerhard Fischer, der sich bisher um die baulichen Belange der Gemeinde gekümmert hatte, scheidet altersbedingt aus dem Presbyterium aus.

Das neu zusammengesetzte Gremium entschied außerdem über den Kauf einer hochwertigen, gebrauchten elektronischen Orgel. Das Instrument soll so lange seinen Dienst in der Stadtkirche erfüllen, bis die große Hauptorgel fertiggestellt ist.