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Kirchen in der Wermelskirchener Innenstadt

KIRCHEN : Eine Stadt, fünf Glocken

Zwischen den beiden großen Kirchen liegen 270 Meter. Geschichtlich gesehen liegen sie fast noch ein bisschen näher zusammen.

Vor der Reformation nämlich feierte die katholische Gemeinde in der heutigen Stadtkirche ihre Gottesdienste. Mit der Reformation gab es immer mehr Protestanten und immer weniger Katholiken in der Stadt, und die Kirche wurde zum Treffpunkt der evangelischen Gemeinde. Die Katholiken bauten Jahrzehnte später erst an der Carl-Leverkus-Straße, danach an der Kölner Straße eine neue Kirche – später auch ein Gemeindehaus. So läuten an Festtagen inzwischen fünf Glocken gleichzeitig. Inzwischen prägen auch  Freikirchen die Innenstadt. In der Schillerstraße, an der Neuschäferhöhe und im Treffpunkt Hoffnung werden heute ebenfalls christliche Gottesdienste gefeiert und Gemeindeleben gestaltet. Zum muslimischen Gebet lädt die Ditib-Gemeinde an der Thomas-Mann-Straße ein.

(resa )