Ehrenamt in Wermelskirchen Kein Helferboom nach Hochwasser

Wermelskirchen · Bei Technischem Hilfswerk und der Feuerwehr gibt es einige Bewerber, beim Deutschen Roten Kreuz aber nicht. Dabei benötigen alle Organisationen dringend Nachwuchs.

 Die Feuerwehr beim Hochwasser in Eipringhausen.

Die Feuerwehr beim Hochwasser in Eipringhausen.

Foto: Theresa Demski

Die Hochwasser-Katastrophe im Juli hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Feuerwehr, aber auch das Technische Hilfswerk und die ehrenamtlichen Rettungskräfte sind. Sie standen den Menschen in der ersten Not bei, teilweise stundenlang bis zu den Knien oder bis zur Hüfte im Wasser. Und wurden abgelöst immer wieder von anderen Ehrenamtlichen, die in Kolonnen über die Autobahnen in den Westen der Republik auch aus weit entfernten Regionen anreisten. Hat die Katastrophe Auswirkungen auf einen ehrenamtlichen Einsatz von Menschen in Wermelskirchen, die sonst wenig mit Feuerwehr, THW oder DRK zu tun hatten? Es gibt da unterschiedliche Erfahrungen.