Jugendherberge – Solingen wirbt für einen Standort in Oberburg

Gespräche laufen weiter : Jugendherberge – Solingen wirbt für einen Standort in Oberburg

Im Rennen um den Standort für eine neue bergische Jugendherberge rechnet sich Burg weiter Chancen aus. Die Gespräche werden nun auf Arbeitsebene fortgesetzt.

Die Rathausspitze von Solingen sieht nach wie vor gute Chancen, dass in Oberburg eine neue Jugendherberge gebaut wird. Das ist laut Stadt eines der Ergebnisse nach einem Treffen von Oberbürgermeister Tim Kurzbach sowie Stadtdirektor Hartmut Hoferichter mit dem Geschäftsführer des Jugendherbergswerkes Rheinland, Oliver Mirring.

So sei jetzt nach der Zusammenkunft vereinbart worden, die Gespräche auf Arbeitsebene fortzusetzen. „Wir haben uns sehr offen ausgetauscht“, berichtete Stadtdirektor Hoferichter. „Mirring hat betont, dass noch nichts entschieden sei und der aktuelle Austausch gut in den Arbeitsplan des Jugendherbergswerks passe. Das Herbergswerk erarbeitet zurzeit eine „Jugendherbergs-Roadmap“ für das gesamte Bergische Land. Das Verfahren soll helfen, einen geeigneten Standort für ein neues Haus zu finden.

Die Stadt Solingen hat dem Jugendherbergswerk das Gelände des Sportplatzes in Oberburg für eine neue Jugendherberge angeboten. Geprüft wird auch, wo eine Jugendherberge das touristische Angebot sinnvoll ergänzen und den Bedarf unterschiedlichster Gästegruppen erfüllen kann. „Gerade vor diesem Hintergrund ist Burg der ideale Standort“, findet Oberbürgermeister Kurzbach. 2021 wird der Landesverband Rheinland des Jugendherbergswerks 100 Jahre alt. Spätestens bis dahin soll eine Entscheidung für oder gegen das Bergische gefallen sein. Am Ende des Entscheidungsprozesses könnte man auch zu der Erkenntnis gelangen, im Bergischen nicht zu investieren. Dann bliebe es bei der Herberge in Wuppertal, die aber Renovierungsbedarf hat

(or/uwv)