Wermelskirchen: Jugend singt auch eigene Kompositionen

Wermelskirchen: Jugend singt auch eigene Kompositionen

Das abwechslungsreiche Konzert "Pop im Film-Eck" zeigt einen Querschnitt der Musikschulgruppen, die sich in erster Linie mit populären Klängen beschäftigen. Im vergangenen Jahr waren die Musiker noch im Haus Eifgen aufgetreten.

Sogar mit der "hohen Schule" des Musizierens, dem Vortragen selbst komponierter Lieder, trumpften zwei Schüler der Musikschule beim Konzert "Pop im Film-Eck" auf. Aslan Duda (16 Jahre) sang seinen Song "More of you" und Lasse Siebel (20) sein Stück "What tomorrow brings". Siebel unterstützte Aslan Duda sogar bei dessen Auftritt und begleitete ihn mit der Akustikgitarre.

Bei "Pop im Film-Eck" präsentierten Kinder und Jugendliche ihr musikalisches Können. In seiner Moderation beschrieb es Musikschullehrer Thomas Kinzel so: "Wir zeigen einen Querschnitt durch alle Musikschulgruppen, die sich mit populärer Musik wie Rock, Pop und Jazz beschäftigen."

Im Kino war kaum ein Sitzplatz mehr frei, als die Tanzgruppe "We will dance", die im Laufe des Programms vier Mal auftrat, das Konzert eröffnete. Am Keyboard spielte und sang die neunjährige Marie Heizenreder die launig-beschwingte, weltbekannte Melodie "The Entertainer" von Scott Joplin. Nicht weniger gut vorbereitet zeigte sich der zwölfjährige Luca Nickel, der zum begleitenden Keyboardspiel von Gesangslehrerin Sihna Maagé, das Lied "Supermarketflowers" von Popstar Ed Sheeran sang. Maagé: "Für Kinder in diesem jungen Alter zeugt es von Mut und Selbstvertrauen, das gesangliche Können vor Publikum zu erproben." Gemeinsam intonierte die Musikschulband "Custodian" drei Stücke rein instrumental. Die Melodie "sang" in diesem Fall das Saxofon. Dabei war der Jazz-Standard "Cantaloupe Island" von Herbie Hancock für diese Art des Arrangements förmlich wie gemacht.

  • Wermelskirchen : Winni and friends gastieren im Haus Eifgen

Als Kooperationspartner der Musikschule schickte der Wermelskirchener Verbundschulstandort das Team "Alles oder Nix" ins Rennen: Die sieben Musiker der Gruppe bedienten sich unter anderem mit "Au revoir" von Mark Forster aus dem Fundus der aktuellen Radiohits. Rhythmisch wurde es bei den Auftritten des Schlagzeugensembles, das auch mit voluminös klingenden Marimbas spielte, sowie der Blaumanngruppe. Das "Blaumann"-Quartett zog spielend durch die Publikumsreihen auf die Bühne und zeigte mit Humor, dass sich Eimer oder Büchsen ebenso als Instrument nutzen lassen.

Gemeinsam mit Isabell Steinmetz, Pädagogin an der Verbundschule, organisierten die Musikschullehrer Sihna Maagé, Beate vom Stein, Thomas Kinzel, Andreas Kämmerling und Jens Olaf Mayland den "Pop im Film-Eck"-Nachmittag, der 2017 noch im "Haus Eifgen" stattgefunden hatte.

(sng)