Wermelskirchen: Jahnstraße - Mittel für U3-Umbau bewilligt

Wermelskirchen : Jahnstraße - Mittel für U3-Umbau bewilligt

Mit etwa 39 000 Euro unterstützt das Land den Umbau für eine neue U3-Gruppe in der Kita Jahnstraße. Bis Ende 2013 sollen die Arbeiten beendet sein – sonst könnte das Geld zurückgefordert werden. Auch in anderen Kitas wird gebaut.

Mit etwa 39 000 Euro unterstützt das Land den Umbau für eine neue U3-Gruppe in der Kita Jahnstraße. Bis Ende 2013 sollen die Arbeiten beendet sein — sonst könnte das Geld zurückgefordert werden. Auch in anderen Kitas wird gebaut.

Der Umbau für eine neue U3-Gruppe in der Kita Jahnstraße könnte — vorbehaltlich der politischen Zustimmung — schon bald beginnen. Das Land unterstützt den Umbau mit rund 39 000 Euro. "Wir haben den Bewilligungsentscheid erhalten", teilt Andreas Voß aus dem Jugendamt auf Anfrage mit. Ziel sei es, dass bis Ende des Jahres eine neue U3-Gruppe in der Kita Jahnstraße untergebracht werden kann. Sollten die Mittel bis dahin nicht verwendet worden sein, könnten sie laut Voß zurückgefordert werden. "Der Umbau bis Ende 2013 ist aber zu schaffen. Ich denke, dass wir diesen Zeitplan einhalten können", sagt Voß optimistisch.

Im Hortbereich der Kita, der ausläuft, können die Räumlichkeiten für die U3-Gruppe genutzt werden. Das ist möglich, weil die OGS-Schüler der Schwanenschule, die dort zuletzt untergebracht waren, künftig Räume in der Schwanenschule nutzen können. Im Hortbereich wird dann eine U3-Gruppe mit 20 Kindern untergebracht — es gibt zudem die Option, bei Bedarf kurzfristig auch eine zweite Gruppe einzurichten. Die Gesamtkosten für den Umbau betragen laut Voß rund 75 000 Euro. Die Einrichtung einer neuen U3-Gruppe in Grunewald ist ebenfalls in Reichweite. "Wir befinden uns weiter in Gesprächen und versuchen, eine ortsnahe Lösung für Dabringhausen zu finden", versichert Voß.

Neu gebaut oder umgebaut wird außerdem in den drei evangelischen Kindergärten an der Wielstraße, in Tente und am Heisterbusch sowie am katholischen Kindergarten St. Michael. "In der Wielstraße wird der Umbau in Kürze abgeschlossen sein", sagt Presbyter Frank Stobbe, zuständig für den Fachbereich Kindergärten in der evangelischen Kirchengemeinde. Dort ist die Einrichtung erweitert worden, um auch behinderten Kindern im Zuge der Inklusion den Besuch im Kindergarten zu ermöglichen. "Die Räume sind jetzt behindertengerecht und barrierefrei", sagt Stobbe.

In Tente sei der Rohbau für den neuen Kindergarten abgeschlossen. "Wir haben vor drei Wochen Richtfest gefeiert", erzählt der Presbyter. Zum Jahreswechsel soll der Innenausbau abgeschlossen sein. Übergangsweise sind die Kinder zurzeit noch im Gemeindehaus in Tente untergebracht.

Am Heisterbusch wird voraussichtlich noch bis ins zweite Quartal 2014 gebaut. Der Betrieb läuft dabei wie gehabt weiter. Zudem wird das Gemeindehaus Heisterbusch mit benutzt. Insgesamt werden in den drei evangelischen Kindergärten zurzeit 42 U 3-Kinder betreut.

Franz Josef Sieg betreut den Umbau des katholischen Kindergartens an der Schillerstraße für die Gemeinde St. Michael. "Eigentlich wollten wir im August bereits fertig sein", sagt er. Doch die Fensterbauer machten ihm einen Strich durch die Rechnung. "Die haben teilweise falsch und teilweise gar nicht gearbeitet", berichtet Sieg. Als neues Fertigstellungsdatum nennt er nun Ende Oktober. "Es müssen noch Fliesen gelegt, Wände gestrichen und einige Elektroinstallationen gemacht werden", sagt er. Auch eine Küche werde noch eingebaut. Die Außenanlagen seien zu einem Drittel bereits fertig. Die Kinder sind noch bis zur Fertigstellung im Pfarrzentrum St. Michael untergebracht.

(RP)
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