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Information über sexualisierte Gewalt beim Kreissportbund​

Sport im Rheinisch-Bergischen Kreis : Information über sexualisierte Gewalt beim Kreissportbund

Bund setzt auf Mitgliederrückgewinnung durch moderne Sportstätten. Mit vier Millionen Euro wurden bisher Sportstätten im Kreis gefördert; jetzt fließen weitere 500.000 Euro.

Projekte, Aktionen, Maßnahmen und der Jahresabschluss standen im Mittelpunkt einer Veranstaltung des Kreissportbundes. Mehr als 90 Sportvereinsvertreter waren dazu in die Kreisstadt gereist. Besonders aufmerksam folgten die Vereinsvertreter den Ausführungen der KSB-Fachreferentin Hannah Frorath zum Thema „Gemeinsam gesellschaftspolitische Verantwortung wahrnehmen – Schutz vor (sexualisierter) Gewalt im Sport“. Frorath betonte, dass in Sportvereinen mit einer klar kommunizierten „Kultur des Hinsehens und der Beteiligung“ das Risiko für alle Formen von Gewalt signifikant geringer sei.

Zudem berichtete der Vorstand, dass die Arbeit des KSB und seiner Mitgliedsorganisationen in 2021 und bis heute stark durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt sei. Nachdem der Sportbetrieb in den Sportvereinen wieder Fahrt aufgenommen hat  wird der organisierte Sport seit Februar 2022 mit dem Kriegsgeschehen in der Ukraine konfrontiert, so der Vorsitzende Uli Heimann. Viele Sportvereine hätten reagiert und kostenfreie Angebote für Geflüchtete zur Verfügung gestellt. Mit der Krise sei aber auch die Inflationsrate stark gestiegen und einhergehend damit die Energiepreise. Dies bedeute für viele Sportvereine eine zusätzliche Belastung, wenn es um die Bewirtschaftung von vereinseigenen Sportanlagen und Vereinshäusern geht.

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Der organisierte Sport verzeichnet 221 Sportvereine und acht Stadt- und Gemeindesportverbänden im Rheinisch-Bergischen Kreis. Der Mitgliederrückgang in den letzten zwei Jahren wurde erst einmal gestoppt, referierte Geschäftsführer Henrik Beuning. Jetzt gehe es darum, verloren gegangene Mitglieder wieder in den organisierten Sport zurückzuholen. Für attraktive und moderne Sportstätten soll das Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ sorgen, durch das vier Millionen Euro in den Kreis geflossen sind. Weitere 500.000 Euro kommen in diesem Jahr noch dazu, um über die Sportvereine und Kommunen weitere öffentliche Sportgelegenheiten zu schaffen, so der Kreissportbund. Mit weiteren Querschnittsthemen wie Integration /Inklusion, Mitarbeiterentwicklung, dem Qualitätsbündnis „sexualisierte Gewalt“, dem Thema Gesundheit und Ältere, der Initiative Ehrenamt und seinen 16 Sportabzeichen-Stützpunkten versucht der KSB seine Mitgliedsorganisationen zukunftsfähig aufzustellen, betonten der Vorsitzende Heimann und Geschäftsführer Beuning.