In Wermelskirchen lodern gut drei Dutzend Osterfeuer

Ordnungsamt nimmt bis 12. April Anmeldungen an : Gut drei Dutzend Osterfeuer lodern

Ohne Genehmigung der Behörde darf ein Osterfeuer nicht brennen. Angezündet werden darf es nur unter Auflagen. Osterfeuer können bis Freitag, 12. April, angemeldet werden.

In der Osterzeit lodern überall Feuer. In Wermelskirchen wurden beim Ordnungsamt bisher gut drei Dutzend Osterfeuer zwischen dem 18. und 22. April angemeldet. Vorallem Hof- und Brauchtumsgemeinschaften, aber auch Stallgemeinschaften und eine evangelisch-freikirchliche Gemeinde lassen die Flammen lodern. Ohne Genehmigung der Behörde darf ein solches Feuer nicht brennen. Und angezündet werden darf das Osterfeuer nur unter Auflagen. Osterfeuer können bis Freitag, 12. April, angemeldet werden.

Die Antragsteller müssen für die Sicherheit am Feuer sorgen, Vorkehrungen zur Gefahrenabwehr treffen, zum Beispiel Feuerlöscher und ein Mobiltelefon für einen Notruf bereithalten. Damit nicht giftiger Rauch und umweltschädliche Rückstände entstehen, dürfen bei Brauchtumsfeuern nur unbehandeltes Holz, Baum- und Strauchschnitt sowie sonstige Pflanzenreste verbrannt werden.

Das Verbrennen von beschichtetem oder behandeltem Holz und sonstigen Abfällen ist verboten. Andere Stoffe, insbesondere Mineralöle, Mineralölprodukte oder andere Abfälle, dürfen weder zum Anzünden noch zur Unterhaltung des Feuers genutzt werden. Die Feuerstelle darf nur kurze Zeit vor dem Anzünden aufgeschichtet werden, damit Tiere wie Igel keinen Unterschlupf suchen können und vor dem Verbrennen geschützt werden. Lodern die Flammen, muss das Feuer ständig von zwei Erwachsenen beaufsichtigt werden. Die Feuerstelle dürfen sie erst verlassen, wenn die Glut erloschen ist. Außerdem sind Mindestabstände zu Gebäuden und Wegen zu beachten.

(pd)
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