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Immer noch kein Konzept für den Innenstadtverkehr

Kommunalpolitik in Wermelskirchen : Immer noch kein Konzept für den Innenstadtverkehr

Die Fraktionen wollen sich darauf verständigen, in den Haushaltsberatungen im Frühjahr 2022 eine Stelle zur Planung von „Smart-City“ in der Verwaltung zu schaffen.

Auch wenn das Anliegen immer wieder von der einen oder anderen Seite auf den Tisch kommt, wird es in naher Zukunft kein Verkehrskonzept für die Innenstadt geben. Auf der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr zog die FDP nach einer Diskussion ihren Antrag auf Erstellung eines solchen Konzepts zurück. Der Liberale Stephan Theil betonte jedoch: „Ich nehme die Aussagen beim Wort.“

Damit bezog er sich auf den von mehrheitlich bejahendem Kopfnicken begleiteten Vorschlag von Dr. Christian Klicki (CDU), den „großen Wurf“ zu machen: „Wir werden uns interfraktionell zusammensetzen und dann für den anstehenden Doppelhaushalt, der im Frühjahr 2022 beraten wird, eine Stelle bei der Verwaltung einrichten, die sich um ein Smart-City-Verkehrskonzept kümmert.“

Zuvor hatte Friedel Burghoff auf einen bereits vorhandenen Beschluss verwiesen, wonach ein Verkehrskonzept, unter anderem im Zusammenhang mit Radverkehr auf der Telegrafenstraße, dann erstellt werden soll, wenn die Bebauung des Loches-Platzes abgeschlossen ist. Für die FDP argumentierte Stephan Theil: „Es ist nicht erforderlich, die Loches-Platz-Bebauung abzuwarten, denn die Auswirkungen auf den Verkehr sind ja prognostiziert.“

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  • BEW-Geschäftsführer 

Jens Langner.

Foto: BEW
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Der Technische Beigeordnete Thomas Marner gestand dem FDP-Antrag zu, ein „zentrales Thema“ anzusprechen: „Ich bin dafür.“ Aber, so stellte Marner fest: „Ich habe keine Chance. Ich habe zur Zeit null Personal, um so etwas zu erarbeiten.“

(sng)