Wermelskirchen: Hundebesitzerin beklagt Hundehaufen

Wermelskirchen: Hundebesitzerin beklagt Hundehaufen

Über Hunde und Hundehalter wird geschimpft, wenn Tretminen auf Straßen und in Parks liegen. Aber auch die Hundehalter selbst ärgern sich über diejenigen Herrchen und Frauchen, die die Hinterlassenschaften ihrer Tiere nicht aufnehmen und in Abfallkörben entsorgen.

"Manche lassen sie einfach liegen", sagte Barbara Ritter, selbst Hundebesitzerin, am Bürgermonitor-Telefon. Sie sei von Pohlhausen in die Innenstadt gezogen und sehe jeden Tag Häufchen herumliegen. Besonders in der Hüpp-Anlage gebe es ein Häufchen-Problem. "Ekelig, schrecklich", empört sich Ritter. Denn sie sei selbst fast in einen solchen Haufen getreten, als sie die Hinterlassenschaft ihrer Hündin mit dem Beutel aufnahm. "Es ist schade, dass Hundebesitzer generell in Verruf geraten, nur weil einige ihren Pflichten nicht nachkommen."

Ausreden fürs Liegenlassen gebe es nicht. Die Kotbeutelspender seien gefüllt, außerdem sollte jeder Hundebesitzer für die Gassirunde Beutel in die Jackentasche stecken. Noch habe sie niemanden beobachtet, der den Hundekot liegen lässt, "aber ich würde die Leute direkt ansprechen", sagt sie.

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Für die Kotbeutelspender im Stadtgebiet ist der VVV Wermelskirchen zuständig. Er betreut sieben solcher Spender in der Innenstadt. 500 Euro bekommt der VVV von der Stadt im Jahr, sie zu bestücken - 150 Rollen kauft der VVV. Damit stehen den etwa 2700 Hunden im Jahr etwa 37.500 Beutel zur Verfügung. Wenn das nicht reicht...

(pd/tei.-)