1. NRW
  2. Städte
  3. Wermelskirchen

Hilfe für Veranstalter in Wermelskirchen?: Eine Aktion im Haus Eifgen

Hilfe für Veranstalter? : „Night of Light“ und Kulturstammtisch im Eifgen

Mit der besonderen Aktion soll auf die Probleme der Veranstalter in der Corona-Pandemie hingewiesen werden. Dazu wird das Gebäude in roter Farbe erleuchten. Paralell berät der Kulturstammtisch über den Terminkalender der Stadt.

Das „Haus Eifgen“ nimmt am Montag an der Aktion „Night of Light“ teil – einem flammenden Appell an die Politik zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft. Denn die behördlichen Auflagen, so Michael Dierks von der Kulturinitiative Wermelskirchen, hätten im Zuge der Corona-Krise die gesamte Veranstaltungswirtschaft an den Abgrund gedrängt. Aufmerksam gemacht werden soll auf eine drohende Pleitewelle in der Branche. Dierks dazu auf Anfrage: „Eine Pleite droht uns nicht. Aber wir wollen uns solidarisch zeigen.“

Bundesweit seien Veranstalter aufgerufen, Eventlocations, Spielstätten, Gebäude und Bauwerke mit rotem Licht zu illuminieren, berichtet Dierks. Quasi als leuchtende Mahnmale. Und als Appell, in einen Dialog einzusteigen, der die Vielfältigkeit und Systemrelevanz der deutschen Veranstaltungswirtschaft thematisieren soll.

Inhaltlich geht es dann am Dienstag, 23. Juni, 18 Uhr, im „Haus Eifgen“ weiter: Dann trifft sich nach der Corona-Zwangspause der offene Kulturstammtisch. Dabei geht es unter anderem darum, wer wann mit welchem Programm wieder aufmacht. Dierks: „Wir diskutieren, ob eine Termin- und Veranstaltungskoordination sinnvoll und möglich ist in Corona-Zeiten oder ob jeder Veranstalter mit eigenem Programm startet.“

Thema ist dann natürlich auch das interkulturelle Kulturmanagement, das die Städte Burscheid und Wermelskirchen gemeinsam auf den Weg bringen wollen. Dabei soll konstruktiv diskutiert werden, ob das Modell die beste Lösung für die Koordination ist.

Verärgert ist das „Haus Eifgen“ darüber, dass es keine Live-Musik im Biergarten geben darf, obwohl das Hygienekonzept 100 Personen im Freien erlaubt. „Warum verbietet uns das der Kreis?“, fragt Michael Dierks.

Anmeldung zum Kulturstammtisch ist über den Besucherpass auf der Homepage, telefonisch oder per Mail möglich.