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Wermelskirchen: Hasi und Didi live am Grill

Wermelskirchen : Hasi und Didi live am Grill

Wermelskirchens berühmteste Auswanderer standen am Samstagabend beim "Tanz in den Mai" im Eifgen-Restaurant am Grill. Eifgen-Chef Sascha Hilverkus hatte über "Facebook" Kontakt zu den beiden aufgenommen.

Das Internet machte es möglich: Hasi und Didi versorgten beim "Tanz in den Mai" im Eifgen-Restaurant die hungrigen Gäste mit ihrer mittlerweile weit über die Landesgrenzen bekannten Brat- und Currywurst. Zum Kontakt zwischen den beiden Grillkünstlern und Sascha Hilverkus vom Eifgen-Restaurant kam es über die Internet-Plattform Facebook. Einer seiner Facebook-Freunde sei Dirk Leithäuser, sagte der Restaurant-Geschäftsführer: "Aber ich wusste gar nicht, dass sich dahinter Didi verbirgt." Erst beim E-Mail-Austausch habe Didi seine "wahre Identität" offenbart. Der Rest –nämlich Hasi und Didi als Eifgen-Griller – habe sich dann schnell ergeben.

Das Anstehen lohnte sich

Und da standen sie nun hinter Grillrost und Curry-Soßen-Topf: Hasi und Didi, die Wermelskirchener Auswanderer, die in der italienischen Fremde mit deutscher Bratwurst auf dem besten Wege sind, ihr Glück zu machen. Angesichts der erwarteten 1000 Eifgen-Gäste wurden die beiden aber nicht nervös. "So viele auf einen Rutsch haben wir noch nie versorgt", sagte Anke Leithäuser alias Hasi. Bis jetzt sei das Maximum 374 Gäste auf einen Schlag gewesen.

Mit der richtigen Grillglut sei eine frisch auf den Rost gelegte Bratwurst innerhalb von drei Minuten gegrillt, verriet Didi. Fertig sei die Wurst, wenn sie schön gleichmäßig überall braun, aber natürlich nicht verbrannt sei. Das heißt für ihn: Stetig das Grillgut wenden. Eine schweißtreibende Angelegenheit – weniger der Tätigkeit wegen, sondern der Hitze der Grillkohle geschuldet. Und die Gäste reihten sich brav in die Warteschlange ein.

Das Anstehen lohne sich, war immer wieder zu hören. Eine Besucherin lobte die Curry-Soße in den höchsten Tönen. Noch nie habe sie so eine Curry-Wust gegessen, bei der in der Curry-Soße die genau richtige Mischung zwischen Aroma und Schärfe vorhanden sei. Da konnte Hasi einfach nur lächeln: "Das ist das Geheimnis unserer selbst erfundenen Spezialrezeptur." Und das werde auch ihr Geheimnis bleiben.

Im Gepäck hatten Hasi und Didi eine extra aus Italien mitgebrachte "Currywurst-Guillotine". Die Konstruktion zog die Blicke auf sich. Mit einem Handschlag lässt sich damit die Bratwurst in elf gleiche Portionen zerschneiden – schneller als die herkömmlichen Elektro-Currywurstschneider und streng ökologisch ohne Strom. Für den Currywurst-Freund ein weiteres Argument, mit gutem Gewissen herzhaft zuzubeißen.

FRAGE DES TAGES

(RP)