Wermelskirchen: Haftmittel-Tests in der Schwanenhalle erfolglos

Wermelskirchen: Haftmittel-Tests in der Schwanenhalle erfolglos

Flecken am Boden lassen sich nur schwer entfernen.

Schlechte Nachrichten für alle Handball-Freunde: Die Haftmittel-Flecken auf den Böden der Sporthallen bleiben ein Problem. Ein Test in der vergangenen Woche hat ergeben, dass auch die neuen Bälle kaum zu reinigende Flecken hinterlassen. "Leider war das noch nicht die Lösung", sagte Robert Pap, Sachgebietsleiter Gebäudewirtschaft bei der Stadt, auf Anfrage unserer Redaktion.

Zum Hintergrund: Im Januar war zwischen Stadt und Handball-Vereinen ein Streit um die Nutzung von Haftmitteln entflammt. Die Stadt sprach ein Haftmittel-Verbot wegen verunreinigter Böden aus, die Handballer wollten davon allerdings nichts gewusst haben. Höhepunkt der emotional geführten Diskussion war ein zweiwöchiges Hallenverbot für TuS und HCW. Inzwischen haben sich die Beteiligten wieder zusammengerauft und suchen gemeinsam nach einer Lösung, um die Hallen für alle Sportler gleichermaßen nutzbar zu machen.

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Dazu wurden selbsthaftende Bälle gekauft, die beim Aufprallen weniger Verunreinigungen hinterlassen. Ob und wie diese zu entfernen sind, wurde jetzt getestet. Die erste Mannschaft des TuS hat die Bälle auf drei Flächen in der Schwanenhalle benutzt. "Die Flecken gehen zwar weg, der Aufwand steht aber in keinem Verhältnis", sagte Pap. Der Hallenboden müsste nach jedem Training erst intensiv mit der Hand und anschließend maschinell gereinigt werden. Beim Test war auch Klaus Junge, Vorsitzender des Stadtsportbundes, anwesend.

Für die nächsten Tests wurden einige Hallenbereiche mit einer neuen, robusteren Versiegelung versehen. Diese werden jetzt von den Handballern bespielt und anschließend versucht zu reinigen.

(kron)