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Günter Schuh ist nun DLRG-Ehrenvorsitzender​

Wermelskirchener Rettungsschwimmer mit 2021 zufrieden : Günter Schuh ist nun DLRG-Ehrenvorsitzender

Ein Mitgliederzuwachs von 662 Anfang 2021 auf aktuell 722 zeugt von engagierter Arbeit trotz aller Schwierigkeiten und Einschränkungen durch die Corona-Pandemie.

Günter Schuh ist Ehrenvorsitzender der Wermelskirchener Ortsgruppe der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG). Damit erhält der 76-Jährige diese Auszeichnung nach der rheinisch-bergischen DLRG-Bezirksebene auch in seiner Heimatorganisation. Die Laudatio zur Ehrung hielt Bürgermeisterin Marion Lück, die mit ihrem Ersten Stellvertreter Stefan Leßenich, zur DLRG-Jahreshauptversammlung in das Foyer der Dabringhausener Mehrzweckhalle gekommen war.

„Günter Schuh gilt ein ausdrückliches Danke für sein Riesen-Engagement für die DLRG und für das Ehrenamt an sich“, lobte Marion Lück den Geehrten, der seit 1994 diverse Posten im Ortsgruppenvorstand bekleidete und auch Vorsitzender des DLRG-Bezirks Rhein-Berg war. Schuh prägte die Rettungsschwimmer nachhaltig, sind doch genauso die Folgegenerationen seiner Familie in der DLRG engagiert – seine Ehefrau Ulrike  Schuh ist bis heute als Übungsleiterin in den Schwimmen-Lernkursen aktiv.

„Wir müssten vielleicht noch etwas tun“, meinte die Bürgermeisterin lachend in Richtung Günter Schuh: „Denn ich habe nur das Seepferdchen.“ Daraufhin entgegnete Günter Schuh gelassen vor dem Hintergrund seines langjährigen Erfahrungsschatzes: „Die Bürgermeisterin wäre nicht die erste der Erwachsenen, denen wir helfen, ihre Schwimmkenntnisse zu vertiefen.“

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Neben  Würdigung und Präsenten bekam Günter Schuh die lebenslang gültige Ehrenamtskarte in Gold des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen, die die Stadt einmal jährlich (in 2022 am 18. Dezember) offiziell überreicht.

Einstimmig wählten die 35 Anwesenden in der Versammlung Katharina Hufschmidt zur stellvertretenden Einsatzleiterin, die damit den Einsatzleiter Martin Rimroth unterstützt. Bereits seit August 2021 hatte Katharina Hufschmidt, die hauptberuflich für den Rettungsdienst der Feuerwehr Wermelskirchen tätig ist, dieses Amt bereits kommissarisch inne. Wie der  Vorsitzende Christian Behnke, die Geschäftsführerin Esther Schuh und der stellvertretende Kassierer Matthias Schopphoff berichteten, blickt die Wermelskirchener DLRG-Ortsgruppe trotz alle Pandemie-Schwierigkeiten auf ein erfolgreiches Jahr 2021 zurück. Rund 26.240 Euro an Ausgaben standen gegenüber Einnahmen von etwa 27.650 Euro, womit ein 1400 Euro großer Überschuss erzielt wurde – die Rücklagen summieren sich auf gut 4000 Euro. „Im Wirtschaftsplan für 2023 rechnen wir mit einem Überschuss von rund 2700 Euro“, blickte Matthias Schopphoff aus.

Im Verlauf des vergangenen Jahres wuchs die Mitgliederzahl von 662 auf 701 am Jahresende, im laufenden Jahr setzte sich der Zuwachs auf aktuell 722 fort. Trotz der Einschränkungen zur Bekämpfung von Corona, die „für alle nicht immer einfach“ und einen „deutlichen Mehraufwand“ verursacht hätten, nahm die DLRG 17 Seepferdchen-, 15 Bronze-, zwölf Silber- und eine Gold-Schwimmprüfung ab, wie Ausbildungsleiterin Daniela Schuh darlegte. Dazu kam drei Junior-, acht Bronze- und zwei Silber-Rettungsschwimmerprüfungen. In Erste Hilfe bildete die DLRG Wermelskirchen im Berichtsjahr  154 Personen aus.

In Zusammenhang mit dem Starkregenereignis im Juli  2021 leisteten zwölf Kräfte der DLRG-Einsatzbereitschaft Wermelskirchen 1000 Stunden unter anderem in Wuppertal, Euskirchen und im Rheinisch-Bergischen Kreis.