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Grundsteuer-Reform: Finanzamt sucht nach Personal für Umsetzung​

NRW-Finanzverwaltung reagiert : Grundsteuer-Reform: Finanzamt stellt Personal ein

Gesucht werden 150 Aushilfskräfte landesweit für die Grundsteuerstellen. Sie sollen Auskünfte an den Hotlines erteilen oder Daten erfassen.

Die Umsetzung der Grundsteuer-Reform in Nordrhein-Westfalen ist in vollem Gange. Die nordrhein-westfälische Finanzverwaltung beabsichtigt weitere 150 Aushilfskräfte zur Unterstützung der Grundstücksstellen bei der Umsetzung der Grundsteuer-Reform einzustellen. Zu den Aufgaben der neuen Mitarbeiter gehören u.a. die Erteilung von Auskünften an der Telefonhotline sowie die Datenerfassung im sogenannten Scanverfahren.

„Wir haben bereits vor einigen Wochen alle vorbereitenden Maßnahmen getroffen“, erklärt Dr. Ludger Ruthmann, Leiter des Finanzamts Leverkusen. „Ab sofort suchen wir weitere engagierte und zuverlässige Aushilfskräfte für unsere Grundstücksstellen. Damit können wir flexibler auf die Anliegen der Bürgern reagieren und gleichzeitig unsere Grundsteuer-Experten vor Ort entlasten.“

Interessierte erwartet nach einer vorbereitenden Schulung eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem kompetenten und hilfsbereiten Team. Einstellungsbeginn ist der 1. November 2022. Die Bewerbung ist online bis zum 28. August 2022 möglich. Weitere Informationen zur Ausschreibung und zur Online-Bewerbung stehen unter www.finanzverwaltung.nrw.de zur Verfügung.

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„Unsere Info-Plattform www.grundsteuer.nrw.de ist die erste Anlaufstelle, um sich mit der Abgabe der Feststellungserklärung vertraut zu machen“, so Dr. Ruthmann. Darüber hinaus stehen auf dem Portal ein umfangreiches FAQ mit Antworten auf die häufigsten Fragen zur Verfügung. Auch das Grundsteuerportal (Geodatenportal) zum Abruf wichtiger Informationen zum Flurstück, wie z.B. die Gemarkung, der Bodenrichtwert und die Grundbuchblattnummer, ist dort zu finden.

„Bürgerinnen und Bürger können hier den sogenannten Sachdatenauszug zu ihrem Flurstück abfragen, der einen Großteil der Daten enthält, die bei der Erstellung der Feststellungserklärung benötigt werden“, erklärt Dr. Ruthmann. „So können die Daten auch ohne Informationsschreiben einfach zusammengetragen werden.“

„Damit wir die Neubewertung für die Grundsteuer vornehmen können, ist es wichtig, dass für jedes Grundstück in Nordrhein-Westfalen, für das bisher noch keine Feststellungserklärung abgegeben wurde, bis zum 31. Oktober 2022 eine entsprechende Erklärung abgegeben wird“, betont Dr. Ruthmann. „Wir empfehlen die Abgabe über das Online-Finanzamt Elster. Durch den digitalen Service werden die Eingaben zur Feststellungserklärung der Grundsteuer vor Abgabe automatisch auf Plausibilität geprüft. Ebenso entfällt der Postversand bzw. die persönliche Abgabe der Unterlagen im Finanzamt“, so Dr. Ruthmann weiter.

(tei.-)