Wermelskirchen: Grippewelle in Wermelskirchen

Wermelskirchen : Grippewelle in Wermelskirchen

Immer mehr Bürger klagen über Husten, Schnupfen und Gliederschmerzen.

Auch in Wermelskirchen melden sich vermehrt Arbeitnehmer und Schüler mit einer Grippe krank. Es kämen doppelt so viele nicht angemeldete wie angemeldete Patienten in seine Sprechstunde, sagt Thomas Schwitalla. Laut dem Mediziner und Sprecher der Wermelskirchener Ärzte klagen die Patienten vielfach über Husten, Schnupfen und Gliederschmerzen, mitunter auch über Erbrechen und Fieber. Schwitalla spricht von einer großen Anzahl an Arbeitsunfähigen, die er und seine Wermelskirchener Kollegen behandeln. Auch andere Mediziner im Kreis sprechen von einer massiven Grippewelle.

Zuletzt hatte das Robert-Koch-Institut deutschlandweit einen neuen Höhepunkt der diesjährigen Grippewelle vermeldet. Die diesjährige Grippewelle übertreffe die des Vorjahres. Die Zahl der nachgewiesenen Grippefälle in Deutschland lag kürzlich bei 5561 Erkrankungen. Die Zahl allgemeiner Atemwegserkrankungen war noch höher.

Mitunter ist es im Alltag äußerst schwierig, eine Ansteckung zu vermeiden. "Wenn im Supermarkt jemand hinter Ihnen ständig hustet und niest, da können Sie dann auch nichts machen", sagt Thomas Schwitalla. Es sei zur Prävention aber hilfreich, seinen Körper konstant mit Vitalstoffen und Spurenelementen zu versorgen und die Atemwege nicht durch Rauchen oder zu viel trockene Luft zu belasten. Der Lebensstil trage dazu bei, ob, wie und wie lange man erkranke, sagt Schwitalla.

Eine Impfung verhilft zu keiner schnellen Linderung der Grippe. Bis die Impfung wirksam werde, würden erst zwei bis drei Wochen vergehen, betont der Wermelskirchener Arzt. Gerade nicht-erkrankten Risikopersonen würde er jedoch eine Impfung empfehlen.

(RP)
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