Glasfaser-Baugrube in Wermelskirchen

Dauerbaustelle an der Berliner Straße in Wermelskirchen: Glasfaser-Baugrube wird endlich geschlossen

Seit Janaur 2018 wird auf dem Bürgersteig an der Berliner Straße „gebuddelt“.

Die Grube an der Berliner Straße füllt sich langsam mit Herbstlaub. „Das wird sich bald ändern“, erklärte Uwe Dombrowski von der Telekom: „Wir haben den Auftrag erteilt, die Baugrube zu schließen.“

Seit Januar 2018 ist vor der ehemaligen Eisenbahnbrücke an der Zufahrt zur Trasse der Gehweg aufgerissen. Abgesichert durch Baken, Fußgänger müssen die Straße benutzen, wo der Weg ebenfalls abgesichert ist. An dieser Stelle befindet sich ein wichtiger Breitband-Verteiler für das Industriegebiet. Und jedes Mal, wenn ein neuer gewerblicher Kunde ans Glasfaser-Netz angeschlossen wird, müssen die Techniker die sogenannten Verstärker-Muffen, von denen zwei an dieser Verteilerstelle installiert sind, öffnen. „

„Sobald wir neue Kunden gewonnen haben, müssen wir daran“, so Dombrowski. „In diesem Jahr haben wir den Verteiler schon viermal öffnen müssen.“ Daher lohnte es sich nicht, die Grube immer wieder zu verschließen. Inzwischen aber scheint die Aktion abgeschlossen, denn die Baugrube wird zeitnah verschlossen.

„Wir haben auch schon überlegt, dort einen Kabelschacht zu bauen“, sagte der Fachmann, zuständig die Produktion Technische Infrastruktur der Telekom in dieser Region. Denn es verlaufen in dem Gehweg einige Erdkabel. „Das würde schon Sinn machen, denn dann könnte man in den Schacht reinsteigen und schnell anschließend verschließen.“ Doch für diese Erdkabel mit den zwei Verstärker-Muffen reiche kein Normalschacht. Da müsse ein Spezialschacht mit hohem Aufwand gebautwerden, der in die Fahrbahn der Berliner Straße reinrage. „Das wäre dann mit hohen Kosten verbunden“, weiß Dombrowski. Um darum hat die Telekom davon abgesehen.Deshalb behilft man sich jetzt mit dieser offenen Baugrube bei den Montagearbeiten bei Wind und Wetter.

Mehr von RP ONLINE