Wermelskirchen: Gerätehaus: Grundstück wird gekauft

Wermelskirchen: Gerätehaus: Grundstück wird gekauft

Gute Nachrichten für die Feuerwehr und die Bürger in Dabringhausen: Der Stadtrat hat in nichtöffentlicher Sitzung dem Kauf eines 3500 Quadratmeter großen Grundstücks an der Landstraße 101 zugestimmt. Dort soll eines Tages das neue Feuerwehrgerätehaus für den Löschzug Dabringhausen stehen. Und: Auch eine zweite Drehleiter wird die Stadt kaufen. Sie wird dann vom neuen Domizil ausrücken. Damit dürfte dann endlich die Zeit vorbei sein, wo Häuslebauer für die erste oder zweite Etage Rettungstreppen bauen müssen.

Vom Tisch ist aktuell der Plan, dort eine Tageswache einzurichten. Ob das vielleicht noch einmal kommen wird, ist offen. Derzeit erstellt der Kreis den Rettungsbedarfsplan, der bis Ende des Jahres fertig sein soll. Ob dann vielleicht künftig ein zweiter Rettungswagen mit Rettungsassistenten von der L101 eingesetzt wird, ist noch offen. Aber sicher nicht illusorisch.

Aktuell jedenfalls will die Stadt auf einem 3500 Quadratmeter großen Grundstück ein neues Feuerwehrgerätehaus für den Dabringhausener Löschzug bauen. Mit dem Verkäufer scheint man sich auch über die Pläne einig geworden zu sein - die Stadt hat dem benachbarten Firmeninhaber die Kubatur des Gerätehauses vorgelegt. Konkrete Pläne gibt es aber nach Informationen der Bergischen Morgenpost nicht. Das ganze Verfahren mit Planung und mit Vergaberecht beginnt erst nach Unterzeichnung des Kaufvertrages. Es soll so schnell wie möglich begonnen werden, heißt es im Rathaus. 1,7 Millionen Euro stehen für den Gebäudekomplex - Fahrzeughalle, Unterkünfte, Schulungsräume und Materiallager - bereit. Mit diesem Geld muss aber auch noch die Zufahrt zur Landstraße 101 gebaut werden. Denn das war die Bedingung für den Bau des neuen Gerätehauses - die direkte Zufahrt auf die Umgehungsstraße. Straßen.NRW als Baulastträger hat diese Zufahrt genehmigt.

Das neue Gerätehaus ist als "Blaupause" (Bürgermeister Rainer Bleek) gedacht; es soll als Modellprojekt dienen für die anderen Gerätehäuser in Wermelskirchen, die auch in die Jahre gekommen sind und wahrscheinlich alle neu gebaut werden müssen: für die Löschgruppen Dhünn, Unterstraße/Tente und Eipringhausen. Und je nach dem wie die personellen Anforderungen im Feuer- und Rettungsdienst sind, könnte auch noch eine Erweiterung an der Feuer- und Rettungswache Vorm Eickerberg anstehen. Schlafcontainer sollen ja schon kommen.

(RP)