Gabi Wolters-Lukassek und Tom Wolters laden in ihr Atelier

Ausstellung in Wermelskirchen: „Bilder brauchen Blicke“ im Atelier Wolters

Gabi Wolters-Lukassek und Tom Wolters laden am Wochenende in ihr Atelier in Wermelskirchen-Elbringhausen, wo sie rund 55 ihrer Werke zeigen. Schwester und Bruder fühlen sich über die Kunst hinaus verbunden.

Als reines Hobby mag Tom Wolters sein künstlerisches Schaffen nicht sehen: „Das ist mehr für mich, nicht nur Entspannung, sondern Erfüllung.“ Tom Wolters, der beruflich im Management eines Telekommunikationsunternehmens in Bonn arbeitet, betreibt mit seiner Schwester Gabi Wolters-Lukassek ein Atelier in Elbringhausen 22 auf dem Haro-Firmengelände. Die Geschwister, die in Wermelskirchen geboren und aufgewachsen sind, lassen in ihrem „kleinen Reich“ ihrer Kreativität freien Lauf und bieten Kurse. Am kommenden Wochenende zeigen sie ihre Werke der Öffentlichkeit. Das Motto: „Bilder brauchen Blicke“. Zu sehen sind neben Gemälden allerdings auch Skulpturen und Objekte, für die in erster Linie Tom Wolters verantwortlich zeichnet.

„Eine gemeinsame Ausstellung machen wir beide einmal im Jahr. Dazu beteiligen wir uns an anderen Ausstellungen wie den Kölner ‚Kunstgarten‘“, sagt der 50-jährige Tom Wolters, der seit 2003 in der Domstadt lebt. Seine Schwester Gabi Wolters-Lukassek (60) wohnt nach wie vor in Wermelskirchen und arbeitet als Erzieherin in Remscheid.

„Zu unserer gemeinsamen Ausstellung kommen immer zwischen 50 und 100 Besucher, voraussagen lässt sich das nie genau“, erzählen die Geschwister. Der große Bekanntenkreis würde eingeladen, manchmal brächten Besucher neue Gäste mit, die noch nie dagewesen seien. Gabi Wolters-Lukassek und Tom Wolters sind sich einig: „Wir haben Spaß daran, wenn wir sehen, dass andere Menschen an unserer Kunst Freude haben.“

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Tom Wolters begeistert sich seit 2000 für die Kunst, seine Schwester „gefühlt schon immer“. „Uns verbindet ein enges Band. Wir unterstützen uns in allen Belangen. Wer geben uns gegenseitig Inspiration. In handwerklichen Dingen, beim Umgang mit Werkzeugen, helfe ich häufig. Gabi kann sehr gut meine Kreativität in die richtige Bahn lenken“, beschreibt Tom Wolters.

Die Ausstellung „Bilder brauchen Blicke“ zeigt rund 40 Bilder und etwa 15 Objekte. Das Spektrum reicht von abstrakter Kunst bis hin zur „Plainair“-Malerei. Letztere Bilder entstanden vor allem auf Usedom, wo sich die beiden Künstler mit mobiler Staffelei, Pinsel und Farben in die freie Natur platzierten. „Die Verbindung von traditionellen und modernen Techniken rückt mehr und mehr in den Fokus“, sagt Tom Wolters. Ölmalerei und Spachtelvarianten gehörten genauso dazu, wie das Fotografieren und digitale Weiterverarbeiten von Bildern. So sei aus einen nur DIN A4 großen Ursprung letztlich ein gut DIN A1 großes Bild entstanden.

Die Vernissage zu „Bilder brauchen Blicke“ ist am Freitag, 2. November, um 18 Uhr. Danach ist die Ausstellung noch am Samstag, 3., und Sonntag, 4. November, jeweils von 14 bis 18 Uhr zu sehen.

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