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Ein Tag im Bergischen Land: Frühstück im Café Wild

Ein Tag im Bergischen Land : Frühstück im Café Wild

Von außen in zarten Zuckerbäckerfarben getüncht ist das "Café Wild" am Markt fester Bestandteil des Stadtbildes.

Seit 2008 leitet Thomas Wild (33) in sechster Generation Konditorei und Café. Sein Vorfahre, Conrad Wild, kam 1830 der Liebe wegen nach Wermelskirchen und eröffnete dort die Zuckerbäckerei. Der Stilmix aus klassischen und modernen Elementen erinnert an ein typisches Wiener Kaffeehaus.

Selbst gemachte Konfitüre

Doch längst zählen zunehmend auch jüngere Menschen zur Stammkundschaft. "Das Frühstücksgeschäft ist sehr stark geworden", erzählt Thomas Wild, "vom kleinen Hunger über das Frühstück ,Bergisch Land' bis zum ‘Gute-Laune-Frühstück' ist für jeden etwas dabei." Für 2,30 Euro gibt es so zum Beispiel ein kleines Brötchen mit Butter, einer Sorte Aufschnitt und selbst gemachter Konfitüre.

Beim Frühstück "Echt Wild" (3,90 Euro) sind dann schon drei kleine Brötchen und ein Croissant im Brotkorb. Dazu werden zwei Sorten Aufschnitt, Butter und Konfitüre gereicht. Richtig großzügig wird es dann beim Frühstück "Bergisch Land": "Hier reichen wir alles nach, was der Gast wünscht", erläutert Wild. Dabei ist auch der berühmte "Wild Platz" — ein Rosinenstuten.

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Beliebt sei auch der Frühstücksgutschein: Die 15,50 Euro beinhalten alles, was man braucht — und noch ein bisschen mehr. Los geht es mit einer Begrüßungspraline auf dem Teller. Später gibt es neben dem üblichen Frühstücksangebot noch Obstsalat, ein Heißgetränk nach Wahl sowie eine "Wilde Spezialität" — etwa ein Petit Four oder eine andere Leckerei aus der Kuchentheke. Wer sichergehen will, dass er auch am Wochenende einen der 100 Plätze im Café bekommt, sollte fürs Frühstück lieber reservieren, rät Thomas Wild. Kinder sind bei dem zweifachen Vater übrigens herzlich willkommen: Es stehen drei Hochstühle und ein Wickelplatz bereit.