Wermelskirchen Freibad soll am 15. Juni öffnen

Wermelskirchen · In der nächsten Woche will der Freibad-Förderverein Dabringhausen mit den vorbereitenden Tätigkeiten beginnen. Bis zu acht Stunden soll täglich gearbeitet werden. Die Sponsoren und Spender werden angesprochen werden.

Wermelskirchen: Freibad soll am 15. Juni öffnen
Foto: Moll

Der Freibad-Förderverein Dabringhausen will in diesem Sommer das Freibad eröffnen. Das ist das Ergebnis der jüngsten Vorstandssitzung nach dem Ratsbeschluss. "Wir haben die Machbarkeit abgeklopft und entschieden, für die Saison 2012 die Pläne zu machen", so Vorstandsmitglied Dominik Roenneke. Vorstandsberater Roland Bischoffs geht aber noch weiter. "Mit unserem Konzept, das wir am vergangenen Montag der Stadt vorgestellt haben, muss das Freibad auf neue Füße gestellt werden. Die Bürger müssen an das Bad glauben können." Wenn von Jahr zu Jahr nach einer Überlebenschance gehangelt werden müsse, würden Ressourcen und Energien verschlissen.

 Noch ruhen die Arbeiten im Freibad Dabringhausen. Doch in der nächsten Woche soll's losgehen.

Noch ruhen die Arbeiten im Freibad Dabringhausen. Doch in der nächsten Woche soll's losgehen.

Foto: Hans Dörner

Am Donnerstagabend ist der Ressourcenplan aufgestellt werden. Der koordiniert die Aufgaben und vor allem den Arbeitseinsatz der nächsten Wochen. Denn: "Unser sportliches Ziel ist, am 15. Juni das Bad zu öffnen", sagte Bischoffs. Was also bisher in zehn bis zwölf Wochen erledigt wurde, muss nun in fünf bis sechs Wochen gelingen.

Viele Freiwillige wollen anpacken

Deshalb ist der Arbeitsplan klar durchstrukturiert: "Jeden Tag müssen vier bis sechs Leute im Freibad arbeiten." Und zwar bis zu acht Stunden. Der drei- bis vierstündige Einsatz der vergangenen Jahre ginge 2012 nicht. "Wir sind als Vorstand zuversichtlich, dass wir so viele Freiwillige auch zusammenbekommen." Denn nach der Informationsveranstaltung vorige Woche hätten sich noch viele Bürger gemeldet und in die Liste eingetragen. Und gestern erst sei ihm eine Liste vorgelegt worden, die beim Dabringhausener Turnverein ausgelegen hätte. "Da haben sich acht bis zehn Jugendliche eingetragen, dass sie dabei sind. Das ist doch ein wichtiges Signal, oder?!"

Eine wichtige Aufgabe hat nächste Woche Franz Steuper übernommen. Er bemüht sich um einen Termin beim Gesundheitsamt des Kreises. Ohne Stadt. "Ich will dort mit den Fachleuten die Probleme erörtern." Da geht es einmal um die Instandsetzung des Wasserfilters, aber auch um Hygiene im Tagesraum der Schwimmmeister und beim Trinkwasser in den Duschen sowie um das Geländer auf dem Gebäude. "Ich will dort klären, wo unsere Spielräume sind." Und dann hofft er, dass die Stadt die Arbeitsgeräte wieder anliefert, so dass schnellstens mit der Arbeit im Freibad begonnen werden kann.

Nächste Woche will der Verein auch alle Spender ansprechen — persönlich oder per Brief. "Uns ist es wichtig, dass wir unsere Sponsoren bestmöglich und wenn möglich auch persönlich umfassend informieren", so Bischoffs. Gerade die Spender sollten mit größter Sorgfalt betreut werden. "Wir brauchen sie ja vielleicht auch 2013 noch." Er jedenfalls zeigte sich gestern optimistisch, dass es über 2012 hinaus weitergehen werde. "Ich erhalte jeden Tag Anrufe oder Mail von Spendern. Sie unterstützen uns und sind ebenfalls bereit, dass das Geld auch für die Betriebskosten eingesetzt wird. Absagen habe ich noch nicht erhalten."

(RP)
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