Wermelskirchen: Freibad-Förderverein hat 50 000 Euro zusammen

Wermelskirchen : Freibad-Förderverein hat 50 000 Euro zusammen

Der lange Kampf um den Erhalt des Freibades Dabringhausen scheint sich auszuzahlen: Der Förderverein (FFD) hat mittlerweile mehr als 50 000 Euro an Spendengeldern erhalten. "Bereits am Freitag war abzusehen, dass wir das Geld rechtzeitig zusammenbekommen, jetzt haben wir die nötige Summe erreicht", sagte Schriftführer Dominik Roenneke gestern Nachmittag erfreut. Heute, 15 Uhr, kommen die FFD-Vorstandsmitglieder (samt Kontoauszug) zu Bürgermeister Eric Weik im Rathaus. "Dann besprechen wir alle weiteren Schritte", sagte Roenneke, der das Treffen als "Meilenstein" bei der Rettung des Freibades bezeichnete.

Zum Hintergrund: Der Förderverein muss bis heute bei der Stadt den Eingang von 50 000 Euro an bislang nur zugesagten Spendengeldern nachweisen — sonst würde die Stadt ihren im Rat beschlossenen Zuschuss zur Rettung des Freibades in Höhe von 100 000 Euro zurückziehen. "Ich war immer davon überzeugt, dass wir es rechtzeitig schaffen, denn die Zusagen waren alle seriös", betonte Roenneke. Der städtische Zuschuss und die 50 000 Euro sollen für die Sanierung des Filters im Freibad sowie für die laufenden Betriebskosten für die Saison 2012 verwendet werden.

Foto: Moll

Erster Öffnungstag weiter unklar

Foto: Hans Dörner

Die Sanierung des Filters wird eine externe Fachfirma übernehmen. Dem Förderverein liegt mittlerweile auch der Kostenvoranschlag vor. "Die Sanierung kostet weniger als 30 000 Euro — vorausgesetzt, wir erleben keine große Überraschung mehr", sagte Roenneke. Daher werde nun der Filter noch einmal genauestens unter die Lupe genommen. Ob der von Roland Bischoffs, dem zweiten Vorsitzenden, avisierte 15. Juni als erster Öffnungstag des Freibades eingehalten werden kann, bleibt abzuwarten. "Es wäre unseriös, jetzt ein konkretes Datum zur Saisoneröffnung zu nennen", sagte Schriftführer Roenneke.

Foto: FFD

Dass die Zeit drängt und immer knapper wird, ist allen Beteiligten klar. "Wir wissen, dass wir riesigen Druck haben. Wir arbeiten unter absolutem Hochdruck und werden alles jetzt Schritt für Schritt angehen", betonte Roenneke. Sobald die Fachfirma mit der Sanierung des Filters beginne, werde der FFD auch die übrigen Saisonvorbereitungsarbeiten in Angriff nehmen. Roenneke: "Dann sind wir natürlich auf viele Helfer angewiesen."

(RP)