Wermelskirchen: Freibad – Filtersanierung wird heute abgeschlossen

Wermelskirchen : Freibad – Filtersanierung wird heute abgeschlossen

Dominik Roenneke ist zufrieden: "Die Arbeiten im Freibad Dabringhausen schreiten gut voran", sagt der Schriftführer des Freibadfördervereins (FFD). Hinter die Sanierung der Filteranlage, dem größten "Batzen" der Saisonvorbereitung, können die Verantwortlichen heute einen Haken machen.

Drei Tage lang haben Mitarbeiter der Firma "B&S" aus Bergisch Gladbach die beiden großen Filter und den kleineren Kessel mit neuem Filtermaterial befüllt. Am Dienstag zuerst von Hand mit groben Kieselsteinen, anschließend dann maschinell mit feinerem Kies. Dazu legten Christian Richter und Daniel Cürten einen Schlauch von oben in die Filter, die Kieselsteine wurden dann mit Wasser "hineingeschwemmt". 30 Tonnen Material landeten jeweils in den großen, zehn Tonnen Kiesgemisch im kleinen Filter. Heute werden die Arbeiten laut Roenneke abgeschlossen.

Wasserproben analysieren

Das große Schwimmbecken ist bereits startklar, es fehlt nur noch das Wasser. Fliesen wurden ersetzt, Dichtungen erneuert, dazu alles komplett gereinigt. "Auch die Leitern hängen schon am Beckenrand", sagt Roenneke. Nun müsse mit der Stadt abgestimmt werden, wann die Befüllung erfolgt. 2400 Kubikmeter Wasser werden ins Becken fließen. Im Freibad sind die übrigen Arbeiten größtenteils erledigt, im kleinen Becken müssten laut Roenneke noch wenige Fliesen ausgetauscht, zudem das Kleinkindbecken gereinigt und die Spielgeräte aufgestellt werden.

Als Eröffnungstag hat der Förderverein weiterhin Anfang August im Visier. Es müssen aber noch zwei Wasserproben entnommen und analysiert werden, bevor ein genauer Termin feststeht. Dabei geht es um eine Legionellenprüfung (Duschen) sowie um die Qualität des Wassers im Becken. "Dort kann die Probe aber erst entnommen werden, wenn genug Wasser im Becken ist und die Chlorierung läuft", berichtet Roenneke. Wenn der Eröffnungstermin steht, wird der FFD auch eine neue mobile Heizung einsetzen. Dadurch sollen die Energiekosten dauerhaft deutlich gesenkt werden, Roenneke spricht von 30 bis 60 Prozent.

Auch den Einsatz der vielen Freiwilligen, die während der Saison im Freibad helfen werden, plant der FFD derzeit schon. Zehn Helfer werden die Badaufsicht der Stadt ergänzen, "und auch beim Kassendienst haben wir einige, die mitmachen wollen", sagt Roenneke und fügt an: "Ich freue mich auf eine kurze, schöne Saison im August."

(RP/rl)
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