Jahreshauptversammlung in Wermelskirchen Freibad Dabringhausen – nach der Baustelle kommt der Putztrupp

Wermelskirchen · Der Förderverein des Freibads Dabringhausen plante bei der Jahreshauptversammlung die neue Saison. Und Freiwillige werden noch dringend gesucht.

 Auf schönes Wetter und viel Betrieb hofft der Förderverein des Freibads in der Saison 2024.

Auf schönes Wetter und viel Betrieb hofft der Förderverein des Freibads in der Saison 2024.

Foto: Katja Salz-Bannier

Volker Niemz und Ralf Magney kommen gerade von der Baustelle als Sebastian vom Feld die Jahreshauptversammlung eröffnet. Nach nur vier Monaten hat der Vorstand des Fördervereins des Freibads Dabringhausen erneut zur Jahreshauptversammlung eingeladen. „Um nach Corona nun wieder in den vertrauten Turnus zu finden“, erklärt Sebastian vom Feld. Viel Neues gibt es für den Vorstand also nicht zu erzählen – allerdings prägt ohnehin die anstehende Saisonvorbereitung die Stimmung im Verein.

Das gilt für die Ehrenamtlichen, die in diesen Tagen die traditionellen Arbeitseinsätze an den Samstagen vor Saisonstart planen. Und das gilt eben auch für das Technikteam: Volker Niemz, Ralf Magney und Marc Dabringhaus haben in diesen Wochen allerhand zu tun – bevor überhaupt die Samstagseinsätze beginnen können. „Das ist ein riesen Ding und es ist erst der Anfang“, erklärt Niemz in der Versammlung und erinnert an die neuen Filter, die die Ehrenamtlichen jüngst aus dem Freibad im Eschbachtal geholt haben. Um genug Platz für die Filter zu schaffen, wird gerade angebaut.

Außerdem entsteht ein neuer Chlorraum. Das Technikteam legt sich ins Zeug, um pünktlich fertig zu werden – begleitet von Statikern und Ingenieuren, die grünes Licht für das Projekt gegeben haben. Ralf Magney und Volker Niemz sind bei der Jahreshauptversammlung bester Stimmung: „Uns kommen viele Firmen sehr entgegen“, erzählen die beiden. Heimische Unternehmen würden das Freibad häufig kostenlos oder für kleines Geld mit Maschinen, Werkzeug und personeller Kraft unterstützen.

„Und selbst Unternehmen außerhalb der Region kommen uns entgegen“, freut sich Magney und erzählt von Firmenvertretern, die sich nach ihrem Besuch im Freibad in Dabringhausen ganz begeistert auf den Heimweg machen – und Unterstützung versprechen. „Deswegen sind manche Kosten auch niedriger ausgefallen als erwartet“, erzählt er. Trotzdem müsse bald „im großen Stil Geld gesammelt werden“, erinnert Volker Niemz. Denn nach den aktuellen Arbeiten steht nach der Saison eine neue Beckenverrohrung an, auch ein neues Schwallbecken muss in die Erde eingelassen werden.

Auf die Baustelle soll dann ab April die klassische Saisonvorbereitung folgen: „Dafür wollen wir auch neue Leute gewinnen“, erinnert Sebastian vom Feld. Zehn bis 30 Freiwillige werden für die jeweiligen Arbeitseinsätze gesucht. „Weil wir im vergangenen Jahr nur wenige Helfer hatten, mussten wir viele Termine besetzen“, erinnert vom Feld.

In diesem Jahr sollen insgesamt fünf Wochenenden ausreichen, um die Saison im Bad vorzubereiten. Freiwillige werden dringend gesucht. Die Gespräche mit Personal für den Beckenrand laufen unterdessen, informierte Katja Salz-Bannier vom Betreiberverein. Über den Eintrittspreis in der kommenden Saison sei noch keine Entscheidung getroffen worden.

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