Wermelskirchen: Freibad bald fit für neue Saison

Wermelskirchen: Freibad bald fit für neue Saison

Arbeiten vor Eröffnung im Juli laufen. Holz zum Beheizen reicht vorerst.

Kurz vor dem Beginn einer Schwimmsaison konnte man die ehrenamtlichen Akteure im Freidbad Dabringhausen noch nie so entspannt, gut gelaunt und zuversichtlich erleben, wie in diesem Jahr. Im Waldbad füllt das Wasser aus der Linnefe inzwischen das große Becken, ein Testlauf der neu installierten Heizungsanlage zur Erwärmung des erfrischenden Nasses verlief problemlos.

Ohne Sorge blickte der Vorsitzende des Schwimmvereins Freibad Dabringhausen (SVFD) als Betreiber, Dominik Roenneke, im Vorfeld des Arbeitseinsatz der freiwilligen Helfer am Samstag, betonte aber: "Je mehr Leute wir sind, umso sicherer kommen wir pünktlich ans Ziel."

Bis zur Saisoneröffnung am Freitag, 13. Juli, ist im Freibad Dabringhausen noch einiges zu tun: Die Beckenköpfe sollen einen neuen Anstrich in Blau erhalten, die Sprungbretter müssen an die Türme montiert werden. Zur Zeit stehen noch alte Heizkessel und anderer Schrott herum: Material der alten Technikinstallationen, die nicht mehr benötigt werden. Für den Einbau der Biomassen-Heizanlage, die der SVFD im vergangenen Herbst gebraucht erwarb, musste die ehemalige Herren-Sammelumkleide teilweise weichen. "Das ist kein Problem, weil an Räumlichkeiten mangelt es uns im Gegensatz zu vielen anderen Freibädern in Deutschland nicht", beschrieb Roenneke. Das Waldbad sei einst auf Spitzen mit 3000 bis 4000 Besuchern am Tag ausgelegt gewesen. Heute seien es maximal noch 2000: "Und unsere Besucher nutzen mehrheitlich die Einzelumkleidekabinen."

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Angrenzend an den Technikraum für die Heizanlage, die in dieser Saison erstmals zum Einsatz kommt, befindet sich der ehemalige Schwimmmeisterraum: "Den wollen wir nach der Saison umbauen. Das wird eine Herrensammelumkleide und ein Stauraum für Material. Vor den Sommerferien schaffen wir das aber nicht mehr", hat Roenneke bereits jetzt Vorhaben im Kopf, die über die anstehende Badezeit hinaus gehen.

Der "Bunker", in dem das Holzmaterial zur Verfeuerung in der Biomassenanlage gelagert wird, ist gefüllt. "Wir haben hier jetzt quasi ein Starterset. Wir denken, dass wir damit in der Saison 2018 auskommen", zeigte sich Roenneke sicher. Das muss auch so sein, denn wann genau die von mit Mitteln aus der "Leader"-Förderung unterstützte Wertschöpfungskette funktioniert, weiß der SVFD-Vorsitzende noch nicht: "Das hängt vom Vorankommen am Bauhof Sonne ab." Dort soll zukünftig das Holz, das das Freibad von der Forstbetriebsgemeinschaft bezieht, zum Trocknen gelagert werden, bevor es in den "Bunker" am Freibad wandert. "Mir wäre es ganz recht, wenn wir uns darum erst nach der Saison kümmern müssten, weil wir während des Badebetriebs genug zu tun haben", zeigt sich Roenneke gelassen.

(sng)
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