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Wermelskirchen: Fraktionen wollen Kunstrasenplatz

Wermelskirchen : Fraktionen wollen Kunstrasenplatz

Kurz vor dem Ende der politischen Sommerpause erhält die Diskussion um Kunstrasenplätze in Wermelskirchen neues Futter. Die Fraktionen von CDU, Bürgerforum und Grüne stellen den Antrag, dass der zuständige Ausschuss für Sport, Tourismus und Freizeit einen Grundsatzbeschluss fasst, in Wermelskirchen einen Kunstrasenplatz zu bauen.

Die Stadtverwaltung soll in der ersten Sitzung nach der Sommerpause am Mittwoch, 27. August, beauftragt werden, die dafür entsprechenden Mittel zur Planung und zur Umsetzung in den Haushalt 2015 einzustellen.

Maßstab für die Höhe der Mittel soll zunächst die neu errichtete Anlage des SSV Bergisch Born sein, die am Wochenende 23./24. August offiziell eröffnet wird. Die Begründung der Fraktionen für ihren Antrag: "Alle umliegenden Städte haben bereits einen oder mehrere Kunstrasenplätze, um zeitgerechte und bedarfsorientierte Sportplätze für die Gemeinschaft anzubieten. Die bestehenden Ascheplätze in Wermelskirchen kommen allmählich in die Jahre und bieten den Vereinen keine Möglichkeit, auch in Zukunft eine angemessene sportliche Ausbildung zu gewährleisten." Gerade aber der Sport und seine Sportstätten seien wichtige Faktoren für die Entwicklung in der Stadt und der Region, finden Christian Klicki (CDU), Oliver Platt (Bürgerforum) und Stefan Janosi (Grüne). Deshalb müsse es gelingen, in naher Zukunft eine moderne Sportanlage mit einem Kunstrasenplatz in Wermelskirchen anzubieten.

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Der Standort soll aufgrund der Vereinbarung im Arbeitskreis Kunstrasen bis zur nächsten Ausschusssitzung zusammen mit den örtlichen Vereinen, den Mitgliedern des Ausschusses, dem Stadtsportbund und der Verwaltung besprochen und dann festgelegt werden.

Zudem soll die Verwaltung zur nächsten Sitzung diverse Finanzierungsmöglichkeiten auflisten und dabei auch Rücksprache mit den Vereinen halten. CDU/Büfo/Grüne verweisen unter anderem auf Fördergelder für Sportstätten oder zinsvergünstigte Darlehen - unter anderem der KfW-Bank, die zum Beispiel für Mitglieder der Untergliederungen des Landessportverbandes zinsvergünstige Darlehen anbietet. Außerdem soll die Möglichkeit weiterer Einnahmen durch Sponsorengelder geprüft werden. So gebe es Anbieter, die geplante Kunstrasenplätze durch eine Software in verschiedene Parzellen aufteilen und dann an Förderwillige verkaufen. "Solche Maßnahmen hätten zur Folge, dass viele lokale Institutionen sich nach Kräften beteiligten würden", heißt es in dem Antrag.

Mi. 27. August, 17 Uhr, Ratssaal, Bürgerzentrum, Telegrafenstraße 29-33.

(RP)