Fall aus Wermelskirchen vor Landgericht Köln Unterbringung in Psychiatrie oder doch Bewährung für den 29-jährigen Angeklagten

Wermelskirchen/Köln · Vor dem Landgericht in Köln liegen die Plädoyers von Staatsanwältin und Rechtsanwalt weit auseinander. Erstgenannte fordert die Zwangseinweisung. Das Urteil wird am 28. Februar erwartet.

 Im Fall des 29-Jährigen, der auch wegen Vorfällen in Wermelskirchen und Burscheid vor Gericht steht, liegen die Forderungen der Anwälte weit auseinander.

Im Fall des 29-Jährigen, der auch wegen Vorfällen in Wermelskirchen und Burscheid vor Gericht steht, liegen die Forderungen der Anwälte weit auseinander.

Foto: dpa/Oliver Berg

Dass in Plädoyers nach Abschluss der Beweisaufnahme unterschiedliche Positionen eingenommen werden, ist nicht ungewöhnlich. Dass diese aber so weit auseinander liegen, wie im Fall des 29-Jährigen aus Schwelm, bei dem es schon seit mehreren Verhandlungstagen wegen einer Verfolgungsjagd im Mai 2022 und aggressiver körperlicher Auseinandersetzung mit der Polizei im August 2022 (unter anderem in Wermelskirchen) um die Frage ging, ob er nach Paragraf 63 dauerhaft in eine psychiatrische Facheinrichtung eingewiesen werden muss, kommt seltener vor.