Wermelskirchen: Fahrbahnsanierung extra in die Herbstferien gelegt

Wermelskirchen: Fahrbahnsanierung extra in die Herbstferien gelegt

Im Bereich von Schulen wird in den nächsten zwei Wochen gearbeitet. 200.000 Euro gibt die Stadt für die Sanierung aus.

Viele Straßen im Stadtgebiet haben unter dem zunehmenden Verkehr und den Wettereinflüssen stark gelitten. Die Stadtverwaltung überprüft die Straßen in regelmäßigen Abständen und stellt am Anfang eines Jahres eine Prioritätenliste für die Oberflächensanierung auf. Die Stockhauser Straße steht ganz oben auf dieser Liste. Seit gestern Morgen sind dort Bauarbeiter am Werk. "Vom Markt bis zur Berufsschulstraße muss die Deckschicht dringend erneuert werden", erläutert Manfred Wahlers vom städtischen Tiefbauamt.

Gestern Vormittag fuhren noch viele Autos in die Stockhauser Straße und bemerkten erst dort, dass die Durchfahrt gesperrt war. Später wurde die Beschilderung verbessert. Foto: ""

Mitarbeiter der Firma Dohrmann frästen gestern die oberste Asphaltschicht (etwa vier Zentimeter) ab. Ab dem morgigen Mittwoch soll die neue Asphaltdeckschicht aufgetragen werden. Die Bauarbeiten sollen bis zum Ende dieser Woche beendet werden. "Dafür muss aber das Wetter mitspielen", stellt Wahlers klar.

Ebenfalls gestern wurde am Kreisel Jörgensgasse/Schillerstraße eine Baustelle eingerichtet, um dort im Laufe der Woche die Fahrbahndecke zu erneuern. In der kommenden Woche wird dann in Dabringhausen gewerkelt: An der Mühlenstraße muss eine Kreuzung komplett "verändert" werden. Weil dort das Pflaster "klappert", wird es herausgenommen und durch Asphalt ersetzt. Außerdem wird in zwei Teilstücken der Altenberger Straße die Fahrbahnoberfläche saniert, kündigt Wahlers an.

Im Haushalt sind für die Oberflächensanierung der Straßen insgesamt 200.000 Euro für dieses Jahr eingeplant. Eine neue Fahrbahnoberfläche hält zehn bis 20 Jahre. Ein Straßenbegeher kontrolliert in regelmäßigen Abständen die Straßen in ganz Wermelskirchen. "Fallen ihm Stellen auf, von denen eine Gefahr ausgeht, werden diese Probleme umgehend behoben. Das übernimmt dann der städtische Betriebshof", erklärt Wahlers. Die übrigen Straßen, deren Oberflächen langfristig gesehen saniert werden müssen, werden dann je nach Priorität abgearbeitet.

Die jetzt anstehenden Sanierungen wurden extra in die Herbstferien gelegt. "Im Bereich der Schulen wollen wir dies in den Ferien erledigen, um den Schulbetrieb nicht zu beeinträchtigen", erläutert Wahlers. In den nächsten Wochen werden - sofern das Wetter mitspielt - noch weitere Straßen saniert. Die einzelnen Zeiträume, wann und wo mit Beeinträchtigungen zu rechnen ist, wird die Stadtverwaltung noch bekannt geben.

Mehrere Leser meldeten sich gestern Morgen bei der BM, um auf die schlechte Beschilderung der Baustelle an der Stockhauser Straße hinzuweisen. Etliche Autofahrer, vor allem aus der Kölner Straße kommend, fuhren vom Markt in die Straße und mussten vor der Absperrung wenden. Die Stadt verbesserte nach Hinweis unserer Redaktion die Beschilderung - jetzt wird deutlicher auf die Sperrung hingewiesen.

(ser)