Ein Signal für die europäische Freundschaft

40 Jahre Städtepartnerschaft : Ein Signal für die europäische Freundschaft

Gemeinsam mit der Stadt hat der Partnerschaftsverein neue Schilder für die Ortseingänge angebracht.

(resa) Alle sollen es sehen: Die Städte Wermelskirchen und Loches pflegen eine lebendige Freundschaft. Und deswegen haben sich der Städtepartnerschaftsverein und die Stadt zusammengeschlossen und sechs Schilder in Auftrag gegeben, die nun an den Ortseingängen über die Freundschaft mit Loches informieren. Neu ist diese Idee nicht: Schon früher wiesen Schilder auf die Städtepartnerschaft mit Loches und Forst hin. „Aber diese Schilder sind mit der Zeit abhandengekommen“, sagt Stefan Rabe, der für die Stadt die Fäden der Partnerschaft zusammenhält. Das Verschwinden sei weiterhin ein Rätsel, aber zum 40-jährigen Bestehen der Partnerschaft mit Loches haben man nun eben neue Schilder installiert – vier an den Einfallstraßen, eines in Dabringhausen, eines in Dhünn. Die Partnerschaft nach Forst ist auf diesen Schildern nicht mehr aufgeführt – nicht, weil es sie nicht mehr gibt, sondern weil der Partnerschaftsverein die neuen Schilder mitfinanziert und so auch mitentschieden hat.
„In der nächsten Woche kommen unsere Freunde aus Loches nach Wermelskirchen“, erzählt Klaus Flanhardt, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins. Und pünktlich zum Besuch habe man auch die Schilder installieren wollen. Gemeinsam feiern Wermelskirchener und die Gäste aus Loches dann das 40-jährige Bestehen der offiziellen Partnerschaft – bereits fünf Jahre zuvor hatten die Schulen in Loches und Wermelskirchen Freundschaft geschlossen. Zum runden Geburtstag wird es einen Festabend in der Mehrzweckhalle geben, eine Ausstellung in Markt 9. Und auch wenn die Gäste zum Fest schon wieder abgereist sind, nutzen die Wermelskirchener den 2. Juni um am Loches-Stand Wein, Käse und Baguette zu servieren.
„Diese Schilder sollen auch noch mal ein klares Ja zu Europa signalisieren“, sagt unterdessen Rabe. Deswegen sei der Termin so kurz vor der Europawahl gewählt worden. Ohne Europa würde es wohl auch die Städtepartnerschaft nicht geben und damit ein Stück weniger Völkerverständigung, befindet Rabe. Und eben diese wollen die Vereinsmitglieder auch künftig pflegen. Das erste der sechs Schilder installierten Klaus Flanhardt und Jean-Pierre Grangeret gemeinsam mit Stefan Rabe und dem Ersten Beigeordneten Stefan Görnert gestern Morgen mit Hilfe der Mitarbeiter des Bauhofs an der Stadtgrenze zu Burscheid. Die anderen sollen in der nächsten Woche folgen. Das letzte verbliebene alte Schild in Preyersmühle soll dann abgehängt und durch das neue Schild ersetzt werde.

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