Wermelskirchen: Drescher: Defekte Ampelanlagen melden

Wermelskirchen: Drescher: Defekte Ampelanlagen melden

Auf defekte Ampelanlagen im Stadtgebiet verwiesen die Mitglieder des Beirats für Menschen mit Behinderung, Marietta Höller, Petra Sprenger und Rainer Blom, auf der jüngsten Sitzung des beratenden Gremiums der Stadt Wermelskirchen hin. Das Trio bemängelte dabei vor allem fehlerhafte Funktionen, die Menschen mit Behinderung betreffen.

So hätten sie bei einer Begehung im Sommer festgestellt, dass der Wechsel vom akustischen Signal ("Stehenbleiben"), der sogenannte "Lockruf", zum Vibrationssignal ("Gehen") nicht funktioniere. Obendrein würden an Ampelanlagen zur Straßenquerung für Fußgänger die sensorischen Taster zum Handauflegen gänzlich fehlen. Tiefbauamtsleiter Harald Drescher verwies darauf, dass die meisten dieser Ampelanlagen im Stadtgebiet zum Landesbetrieb Straßen.NRW gehören und nicht in die Zuständigkeit der Stadtverwaltung fallen. Er habe die Mängelbeschwerde weitergeleitet, aber noch keine Rückmeldung erhalten.

Gemeinsam mit dem Technischen Beigeordneten Thomas Marner unterstrich Drescher: "Jeder Bürger kann uns gerne defekte Ampelanlagen melden. Wichtig ist dabei eine möglichst genaue Bezeichnung des Standortes sowie Datum und Uhrzeit." Letzteres sei bei der Ursachenforschung hilfreich, da die meisten Ampelanlagen ein internes Protokoll führen, woraus sich mögliche Fehlerquellen zügiger auswerten ließen.

(sng)