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Wermelskirchen: Die stillen Hilfen

Wermelskirchen : Die stillen Hilfen

"Das Bankgeschäft lebt von der Diskretion, deshalb gibt es auch viele Hilfestelllungen, die wir ganz stillschweigend geben", berichtet Sparkassen-Chef Rainer Jahnke. Das wüssten die gewerbetreibenden Kunden und fragten von sich aus beispielsweise auch nach "Maklerdiensten" im weitesten Sinne nach: "Das tun wir, ohne Geld dafür zu nehmen", betont Jahnke.

So komme es immer wieder vor, dass Firmeninhaber keinen Nachfolger aus der eigenen Familie fänden: "Wir haben dabei schon oft helfen können, dann einen Käufer aus unseren Kundenkreisen für solchen Firmen zu finden", sagt Jahnke. Solche Fälle kämen sogar recht häufig, bis zu viermal im Jahr vor.

Besonders wichtig sei für Kunden und Sparkasse, dass sich in Wermelskirchen eigentlich jeder kenne und dass man nicht nur eine Filiale der großen Kölner Sparkasse sei. Deshalb habe man auch im Krisenjahr 2009 gefährdete Firmen unterstützen können: "Bei einer Firma waren 95 Prozent des Umsatzes weggebrochen. Wir kannten die Firma aber und haben sie unterstützt. Und tatsächlich hat sie sich auch wieder erholt", freut er sich.

(RP)