Die Polizeibezirksdienststelle in Wermelskirchen ist ein zusätzliches Angebot

Polizei : Dienststelle in exponierter Lage

Die Polizeibezirksdienststelle ist ein zusätzliches Angebot neben der Polizeiwache in Burscheid und dem Streifenwagen, der 24 Stunden in Wermelskirchen ist.

Strahlende Gesichter gestern Morgen in den Räumlichkeiten des ehemaligen Stadt-Cafés unter dem Rathaussaal: Die neue Polizeibezirksdienststelle ist offiziell bezogen. Bürgermeister Rainer Bleek übergab dem Bezirksbeamten Frank Preyer den Schlüssel im Beisein des Landrates Stephan Santelmann und des Polizeichefs Andreas Weilermann. Wobei neu eigentlich nur auf den Standort bezogen ist: Das Büro dieser Dienststelle war seit der Schließung der Polizeiwache im Rathaus, 2. Etage, untergebracht. Eben „schön versteckt“.

Das ist nun anders geworden. Das Bezirksdienstbüro sei ab sofort eine Anlaufstelle für Bürger wie auch für die Streifenwagen-Besatzung oder für Beamte, die hier zum Beispiel während der Matinee im Einsatz seien. Nicht zu übersehen ist das neue Büro durch den großen Schriftzug und möglicherweise davor parkenden Einsatzfahrzeugen also eine optimale Präsenz an der Haupteinkaufsstraße und der Bushaltestelle..

Wobei eins klar ist: Es gibt keine Sprechstunden wie in anderen Bezirksdienststellen; Frank Preyer als Bezirksbeamter für die Innenstadt wird weiterhin präsent auf der Straße unterwegs sein. Das gilt auch für den neuen Kollegen, der demnächst hier seinen Dienst versieht. Dennoch können Bürger die Beamten sprechen, wenn sie zum Beispiel etwas bewegt oder wenn sie eine Anzeige aufgeben wollen. Dazu sind an der Tür zwei Telefonnummern angeschlagen, über die die Beamten während der Dienstzeit erreicht werden können.

Andreas Weilermann jedenfalls freute sich über die „exponierte Lage“ und unterstrich das „zusätzliche Angebot“ für die Wermelskirchener. Es sei keine 24-Stunden-Dienststelle; dafür gebe es die Polizeiwache in Burscheid sowie einen Streifenwagen, der 24 Stunden in Wermelskirchen unterwegs sei. Gerade für die Besatzung seien die Wege jetzt kürzer – ob Betroffene zu vernehmen sind oder auch mal, um kurz eine Pause einzulegen. Deshalb sei er auch verärgert über falsche Facebook-Posts, geschrieben von unwissenden Leute, die zudem mit falschen Zahlen Unmut schürten.

Auch der Bürgermeister gestand ein, dass der Bezirksdienst bisher stiefmütterlich untergebracht war. Der neue Raum ist 22 Quadratmeter groß; ein benachbarter Raum kann auch mal als Besprechungszimmer mitbenutzt werden. Bleek stellte zum „Störfeuer“ der Partei „Zukunft Wermelskirchen“ klar, dass es keine Wache mehr in Wermelskirchen gebe. „Die äußere Sicht, wo die Zentralwache ihren Sitz hat, ist nicht entscheidend. Die Präsenz wird durch den Bezirksbeamten und den Streifenwagen sichergestellt.“. Zudem sei der Kreis einer der sichersten in NRW, so der Landrat.

Kontakt  Bezirksdienst Wermelskirchen 02196 7069864; Frank Preyer 015117475851.

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