Internet in Wermelskirchen Leitplanke kappt erneut Telefon- und Internetleitung

Wermelskirchen · Kein Festnetztelefon und keine Internetanbindung: Den Bewohnern der Ortschaft Ketzberg in Wermelskirchen-Dabringhausen bleibt derzeit nur der Mobilfunk. Beim Aufstellen von Leitplanken ist eine Telekom-Leitung beschädigt worden. Aus Sicht der Stadt sind die Planken aber notwendig.

Die Installation dieser Leitplanke hat eine Telekommunikationsleitung beschädigt.

Die Installation dieser Leitplanke hat eine Telekommunikationsleitung beschädigt.

Foto: Stephan Singer

Nachdem bereits beim Aufstellen von Leitplanken in Finkenholl ein Glasfaserkabel durchtrennt wurde, haben ähnliche Arbeiten in der Ortschaft Ketzberg in Wermelskirchen-Dabringhausen erneut eine Telekom-Leitung gekappt. Die Folge: Die Bewohner in Ketzberg haben weder Internetanbindung noch Festnetztelefon.

Wie der Ketzberger Wolfgang Schumacher im Gespräch mit unserer Redaktion berichtete, handelt es sich um eine Kupferleitung, denn Glasfaser sei in der Ortschaft noch nicht verlegt. Die Telekom habe bereits reagiert und eine Reparatur bis zum 22. Dezember angekündigt. Laut Schumacher wundern sich die Ketzberger über die Installation der Leitplanken, denn es handele sich schließlich nicht um einen Unfallbrennpunkt, der verkehrslenkende Maßnahmen erfordere.

Dazu stellte Harald Drescher, Leiter des Tiefbauamtes bei der Stadt Wermelskirchen, fest: „Die Leitplanken sind an der Stelle notwendig, weil Entwässerungsanlagen geschützt werden müssen. Mit den Leitplanken soll verhindert werden, dass Autos an der Stelle drehen oder parken.“

(sng)
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