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Geschlossene Schulen und Kitas: Die Notbetreuung funktioniert

Geschlossene Schulen und Kitas : Die Notbetreuung funktioniert

In Schulen und Kitas werden derzeit nur wenige Jungen und Mädchen versorgt.

Stefan Görnert ist immer wieder positiv überrascht, wie gut die Eltern in „systemrelevanten Berufen“ selbst für eine häusliche Betreuung sorgen. Er hat inzwischen die Bedarfsmeldungen für die nächsten zwei Wochen vorliegen; insgesamt 14 Plätze werden in den acht städtischen Kitas benötigt, zwölf bis 16 insgesamt in den Kitas der anderen neun Träger. Und bei den Schulen sind es noch weniger. Die Bedarfsmeldungen sind für die mittelfristige Personalplanung notwendig, „wir sind aber auf kurzfristige Anmeldungen vorbereitet“, so der Dezernent. Denn gerade in Pflege- oder Arztberufen, aber auch im Polizei- oder Feuerwehrdienst könne es schnell mal zu Umschichtungen der Dienstpläne kommen.

An den Schulen werden hauptsächlich Kinder unter zwölf Jahren betreut: In der Sekundarschule täglich drei, am Gymnasium keine, in der Waldschule zwei, in der Schwanenschule zwischen zwei und fünf, am Haiderbach keine, in der Dhünntalschule ebenfalls täglich zwei und in der KGS eins täglich.

Kein Bedarf besteht nach jetzigem Bedarfsplan in der 12. und 13. Kalenderwoche in den städtischen Kitas Bussardweg, Grunewald, Jörgensgasse und Wirtsmühle sowie im DRK Wunderwelt und der evangelischen Kita Tente.

Auch für die Wochenendbetreuung wird im Rathaus vorgesorgt; so zum Beispiel wird bislang ein Kind in der Kita Danziger Straße an zwei Wochenenden versorgt, ebenso an zwei Schulen. „Die Zahlen variieren von Tag zu Tag“, berichtet Görnert. So habe die Dhünntalschule eine Bedarfsmeldung für die Osterferien vorliegen, so dass dort Lehrkräfte im Einsatz sind. „Wir sehen aber auch im Schulbereich, dass die Eltern bemüht sind, im häuslichen Umfeld für eine Betreuung zu sorgen.“ Letztlich machte er aber deutlich, dass hier die Stadtverwaltung immer helfe.