Die aktuellen Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen in Wermelskirchen

Die aktuellen Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen in Wermelskirchen : Drei Klassen „wandern“ ab in die Nachbarschaft

Das Gymnasium Wermelskirchen geht mit sechs fünften Eingangsklassen zu je 28 Schülern ins nächste Schuljahr. Aktuell sind es fünf fünfte Klassen. 170 Jungen und Mädchen wurden angemeldet. Diese Zahl nannte Andreas Voß vom Schulverwaltungsamt im Gespräch mit dieser Redaktion.

Wesentlich weniger Schüler wurden von den Eltern an der Sekundarschule angemeldet: 93. Das reicht gerade mal für eine Vierzügigkeit. „Sicher ist das weniger als kalkuliert“, sagte Voß. Aber hier gelte der 31. Juli als Stichtag: „Wir rechnen noch mit vielen Rückläufern, die an anderen Schulen nicht aufgenommen werden.“ Er geht weiterhin von einer Fünfzügigkeit aus.

Auf das Auslaufen der Realschule in Wermelskirchen reagieren die Eltern auf ihre Art: Sie melden ihre Kinder auf Schulen in Nachbarstädten an. So bildet die Nachbarstadt Hückeswagen mit 22 Schülern aus Wermelskirchen eine eigene Realschulklasse; in Odenthal haben sich für das nächste Schuljahr 16 Schüler an der Ganztagsrealschule angemeldet, bestätigt Schulleiterin Petra Hotopp. Ins Odenthaler Schulzentrum fährt inzwischen täglich ein Schulbus, die Schloss-Stadt denkt inzwischen auch darüber nach, die Schüler aus Wermelskirchen mit einem Bus abzuholen.

Insgesamt wechseln 332 Jungen und Mädchen von den Wermelskirchener Grundschulen in die Eingangsklassen der weiterführenden Schulen. 77 Kinder werden die fünften Klassen nicht in Wermelskirchen besuchen, sondern in Schulen in den Nachbarstädten – das reicht von den Gesamtschulen in Remscheid bis zum Landrat-Lucas-Gymnasium in Opladen. Aber auch eben die Realschulen in Hückeswagen und Odenthal sind inzwischen das Ziel. Das macht 23 Prozent aus – 20 Prozent bezeichnet die Stadt als normal.

Aber auch externe Schüler wurden angemeldet – 33 Jungen und Mädchen, hauptsächlich aus Hückeswagen, Burscheid und Remscheid, wechseln zum nächsten Schuljahr an das Wermelskirchener Gymnasium oder an die Sekundarschule. „Damit haben wir rein rechnerisch einen Verlust von 44 Schüler, also 13 Prozent“, so Voß.

Verglichen mit den Vorjahreszahlen seien die aktuellen „nicht sonderlich auffällig. Denn wir rechnen schon mit Rückläufern zum 31. Juli“, sagt Voß.