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Wermelskirchen: Dhünnsche Jecken bereiten die lange Session 2018/19 vor

Wermelskirchen : Dhünnsche Jecken bereiten die lange Session 2018/19 vor

Die Vorschau auf die kommenden Termine und die dazugehörigen Planungen zauberten den knapp 40 Anwesenden bei der Jahreshauptversammlung der Dhünnschen Jecken im Hotel-Restaurant "Zu den drei Linden" das eine oder andere erwartungsvolle Lächeln ins Gesicht. So verkündete Geschäftsführer Mayk Dinstühler, dass bereits jetzt für die Sessionseröffnungsparty ein Auftritt von "Feuerwehrmann Kresse" und für die 14. Sitzungsparty Gastspiele von Agnes Kasulke, Willi und Ernst sowie "Druckluft", ein Ableger der Kölner Band "Querbeat", fest gebucht sind. Ohne diesen Ausblick wäre die Versammlung eine dem Vereinsrecht geschuldete Formsache gewesen, Vorstandswahlen standen nicht an - nach gut 30 Minuten war die Sitzung beendet.

Als "Aushängeschilder in der Region" bezeichnete der Jecken-Vorsitzende Volker zu Bergen das zwölfköpfige Männerballett sowie die Tanzgarde mit 16 Tanzmariechen und sechs Tanzoffizieren. Letztere bekamen in der vergangenen Session neue Uniformen, wofür der Karnevalsverein 10.000 Euro, größtenteils aus Spenden finanziert, investierte. "Wir möchten das Männerballett für die kommende Session mit neuen Kostümen ausstatten", kündigte zu Bergen an.

Er freue sich darauf, dass nach der kurzen Session 2017/2018 nunmehr 2018/2019 eine vergleichsweise lange Narrenzeit anstehe.

Vorher werden sich die Dhünnschen Jecken wieder mit einem Stand an der Dhünner Kirmes beteiligen - eine Tombola und ein Auftritt der Tanzgarde gehören dann dazu. In die fünfte Jahreszeit starten die blau-gelben Jecken mit ihrer Sitzungsparty im Restaurant "Jägerhof" am 9. November. Das laufende Jahr schließt der Verein mit einer Weihnachtsfeier am 13. Dezember ab. Die 14. Sitzungsparty in der Mehrzweckhalle Dhünn steht traditionell Ende Januar, am 26. Januar, im Terminkalender. Selbstverständlich ist die Teilnahme der Dhünnschen am Rosenmontagszug in Dabringhausen am 4. März - danach steigt eine närrische "After-Zoch-Party" im Heimatdorf Dhünn. Die närrischen Monate finden am Aschermittwoch, 7. März, ihren Abschluss beim Jecken-Fischessen.

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Dass Schatzmeisterin Claudia zu Bergen in ihrem Kassenbericht von einem Verlust von 6000 Euro für 2017 berichtete, hörte sich dramatischer an, als es ist. Der Fehlbetrag entstehe durch die teure Anschaffung der Gardeuniformen und sei dadurch gedeckt, dass bereits 2016 dafür eingegangene Spenden auf der Einnahmenseite gestanden hätten. Unterm Strich verfügten die 91 Mitglieder starken Jecken zum Ende des vergangenen Jahres über einen Bestand von 5400 Euro.

(sng)