Wermelskirchen: Das mobiles Bürgerbüro startet am 9. April

Wermelskirchen: Das mobiles Bürgerbüro startet am 9. April

Am ersten Tag nach den Osterferien nimmt das mobile Bürgerbüro seine Arbeit auf. Das teilte der zuständige Beigeordnete Stefan Görnert auf Anfrage der CDU im Stadtrat mit. Im Januar 2016 hatten CDU und Grüne den gemeinsamen Antrag gestellt, die Stadt möge für so ein mobiles Bürgerbüro die Kosten ermitteln. 27 Monate brauchte die Stadt, damit das Bürgerbüro endlich am 9. April seinen Dienst aufnehmen kann. Es ist ein Angebot für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und nicht das Bürgerbüro im Rathaus besuchen können.

Es ist laut Stadtverwaltung geplant, dreimal pro Monat in Dabringhausen und einmal im Monat in Dhünn diesen Service anzubieten. Details dazu konnte oder wollte die Stadtverwaltung gestern nicht nennen. Auch die Standorte scheinen noch unklar, denn auch dazu gab es gestern aus dem Rathaus keine Auskunft.

Warum dauerte es aber 27 Monate? Laut Stadtverwaltung waren Beschaffungen im Bereich EDV zu tätigen und die Technik einzurichten. Außerdem gabes interne und externe Abstimmungen. Diese Auskunft aber gab es schon 2017. Auch zu den Kosten des Einsatzes wollte sich die Stadt gestern nicht äußern.

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Nachdem 2016 der Antrag zur Umsetzung des mobilen Bürgerbüros gestellt wurde, gab es im September 2016 eine erste Antwort: Das Projekt würde 52.000 Euro kosten, hieß es aus der Verwaltung. Dann kaufte die Stadt im Dezember 2016 einen Bus und kündigte den Start des mobilen Bürgerbüros für April 2017 an. Zwischenzeitlich sollte der Bus auch als mobile Einsatzzentrale, zum Beispiel zur Kirmes, genutzt werden. Im August 2017 nannte die Stadt neue Zahlen: Das Bürgerbüro sollte nur noch 15.000 Euro kosten und im November 2017 seine Arbeit an vier Einsatztagen in Dhünn und Dabringhausen aufnehmen. Jetzt wird's April 2018. Hoffentlich.

(tei.-)
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