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Wermelskirchen: "Das KiJuPa wird ernst genommen"

Wermelskirchen : "Das KiJuPa wird ernst genommen"

Das Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) feiert 2012 sein zehnjähriges Bestehen. Welche Aktionen geplant sind und wie die Arbeit des KiJuPa wahrgenommen wird, erzählt Katja Töbelmann, die das Parlament seit Mai 2010 betreut.

Im März 2002 wurde das KiJuPa gegründet. Wie hat sich die Arbeit seitdem entwickelt?

Töbelmann Die Stellung des KiJuPa in Wermelskirchen ist sehr hoch. Es hat einen beratenden Sitz im Jugendhilfeausschuss und Antragsrecht im Rat. Das KiJuPa wird ernst genommen — das zeigt auch die Tatsache, dass Bürgermeister Eric Weik bei jeder großen Sitzung des Parlaments dabei ist.

Wie engagiert und motiviert sind die jungen Parlamentarier?

Töbelmann Alle sind motiviert und wollen sich einbringen. Sie sind interessiert daran, was in ihrer Stadt passiert. Was mich freut, ist die geringe Fluktuation. Die wenigen Austritte waren schulisch oder privat bedingt — das ist nachvollziehbar.

Welche Aktionen zum zehnjährigen Bestehen sind geplant?

Töbelmann Es gibt noch keine konkreten Pläne. Die Kinder und Jugendlichen haben einige Ideen zusammengetragen, zum Beispiel das Gestalten einer Rückblick-Zeitschrift mit vielen Fotos. Es soll zudem ein Fest geben, eventuell auch mit Mitgliedern aus anderen Kinder- und Jugendparlamenten.

Ein Event steht aber schon fest.

Töbelmann Genau, die Besucherfahrt nach Berlin auf Einladung von Christian Lindner steht. Auch der Seniorenbeirat wird mitfahren. Das wird für alle ein tolles Erlebnis.

Frage des Tages

Sebastian Radermacher führte das Gespräch.

(RP)