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Wermelskirchen: Das Frauenfrühstück ist seit 30 Jahren eine Erfolgsgeschichte

Wermelskirchen : Das Frauenfrühstück ist seit 30 Jahren eine Erfolgsgeschichte

Das Frauenfrühstück ist eine überkonfessionelle Veranstaltung und hat in Wermelskirchen eine lange Tradition. Im Jahr 1987 begann die Erfolgsgeschichte - am 18. März wird Geburtstag gefeiert: 30 Jahre Frauenfrühstück, insgesamt 60 Veranstaltungen.

Jeweils im Frühling und im Herbst treffen sich etwa 200 Frauen zu einem gemeinsamen Frühstück. Es gibt ein musikalisches Programm und immer ist ein Referent oder eine Referentin eingeladen. "Ziel ist, dass die Besucherinnen etwas mitnehmen", sagen Isabella Rohde und Ursula Günther vom Organisationsteam. "Stärkung im Glauben, Mut machen, Erfahrungen austauschen und Tipps für Lebensprobleme hören."

Neben dem Organisationsteam, dem acht Personen angehören, engagieren sich noch rund 35 Ehrenamtliche. Denn eine große Veranstaltung im Bürgerzentrum bedeutet auch immer viel Arbeit. Tische und Bühne sind zu dekorieren - und natürlich muss das Frühstück vorbereitet werden. "Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen dürfen wir nur abgepackte Dinge anbieten", erläutert Günther, "wir haben ja keine gastronomische Lizenz". In den Anfangszeiten gab es einen festen Eintrittspreis (fünf D-Mark). "Wer Eintritt nimmt, muss aber eine höhere Miete für den Saal bezahlen", sagt Rohde. Deshalb ist der Eintritt frei, die Besucherinnen werden um Spenden gebeten. "Das ist auch schöner, denn dann können alle kommen - auch die, für die es finanziell schwierig ist", meint Günther. "Wenn dann die Tischnachbarin etwas mehr spendet, gleicht es sich wieder aus und entspricht auch dem christlichen Gedanken."

Doch auch die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen brauchen Unterstützung. 24 Helferinnen trafen sich am Samstag zur Vorbereitung auf das besondere Frauenfrühstück im März zum 30-jährigen Bestehen. "Geistliche Zurüstung" wird das im Gespräch genannt, wenn die Lebensberaterin und "Biblisch-Therapeutische Seelsorgerin" (BTS) Else Müller die Helferinnen berät. "Eine Beratung ist immer so etwas wie ein Schutzraum. Miteinander reden, Probleme aufzeigen, Lösungen suchen und die Motivation stärken - das ist mein Anliegen."

Am 18. März heißt das Thema des Treffens: "Das gönn' ich mir ... und anderen auch?" Den Vortrag über Neid und Missgunst hält Pastorin Elke Mielke aus Dabringhausen.

(wsb)