1. NRW
  2. Städte
  3. Wermelskirchen

Dabringhausen: Humor und Witz stehen bei Rot-Weiß im Vordergrund

Karnevals-Matinee „unter'm schiefen Turm“ : Spaß und Witz unter’m schiefen Turm

Zur Karnevals-Matinee von der KG Rot-Weiß kamen 100 Besucher ins Pfarrzentrum.

Klein, fein und gediegen genossen 100 Besucher die jährliche „Freude unter‘m schiefen Turm“. Bei der karnevalistischen Matinee von der Karnevalsgesellschaft (KG) Rot-Weiß im St. Michael-Pfarrzentrum standen mit den bei vielen Karnevals-Partys rar gewordenen Büttenrednern Witz und Humor im Vordergrund.

„De Bröder“ in Form von Winfried und Erhard Miotk erzählten von den Wermelskirchener Geschehnisse des vergangenen Jahres, „De Botzeträger“ animierten mit ihrem Gesang zum Schunkeln, Günther Klein trat als „Meßdiener“ in die Bütt und hatte als solcher Manches aus dem Gemeindeleben von St. Michael zu berichten. Die Lacher auf ihrer Seite hatte Helga Schröder als „Frau mit Erfahrung“, die aus dem Leben einer Ehe-Jubilarin kund tat: In dem einen oder anderen Schwank aus dem Ehe-Alltag von Mann und Frau dürfte sich manch ein Zuhörer wiedergefunden haben, wie Applaus und belustigtes Kopfnicken in den Reihen des Publikums signalisierten.

Als nicht aus den eigenen Rot-Weiß-Reigen stammende Jecken rundeten das Dabringhausener Dreigestirn nebst Altstadtgarde und Grunewalder Tanzcorps sowie die „Hebborner Cremeschnittchen“ das dreistündige Programm ab.

Den Besucher ging das Mitklatschen leicht von der Hand, denn die KG sorgte mit Erbsensuppe, Mett- und Käsebrötchen sowie Bockwürstchen für eine deftige Stärkung zur Mittagszeit. Während Winfried Miotk das Programm moderierte, half Erhard Miotk fleißig in der Küche mit und stellte freudig fest; „Zu unserer Veranstaltung kommen fast ausschließlich Stammgäste, viele sind schon eine Stunde vor Beginn da – so groß ist die Vorfreude.“ Die Akteure würden sich jedes Jahr neue Geschichten und Witze ausdenken. Die Besucher wüssten zu schätzen, dass sich die Akteure immer Neues und Überraschendes einfallen ließen.

Allerdings: Als sich das Programm dem Ende entgegen neigte, lichteten sich die Reihen an den Tischen. „Manche ältere Herrschaften zieht es irgendwann dann doch nach Hause – sie brauchen ihren gewohnten Mittagsschlaf“, kommentierte Erhard Miotk.