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Corona in Kita Heisterbusch und in der Caritas-Heimstatt

Zwei Einrichtungen in Wermelskirchen betroffen : Corona in Kita Heisterbusch und in der Caritas-Heimstatt

Die britische Virus-Variante wird in der Einrichtung für Menschen mit Behinderung am Vogelsang vermutet. Auch im Lagezentrum des Kreises sind Corona-Fälle aufgetreten.

Der Kreis hat am Montag 28 weitere Corona-Fälle bestätigt, darunter drei aus Wermelskirchen. Damit sind aktuell 54 Personen in der Kleinstadt mit Herz infiziert, kreisweit sind es 392. 1031 Personen sind in Quarantäne – 193 in Wermelskirchen. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis liegt bei 58,2.

Im Caritas-Wohnhaus für Menschen mit Behinderungen (Heimstatt) ist eine Person aus der Mitarbeiterschaft positiv getestet worden – mit Hinweisen auf die britische Virus-Variante. Im Zuge einer Testaktion wurden drei weitere Mitarbeiter aus vier Wohngruppen und fünf Bewohner aus zwei Wohngruppen positiv getestet. Die gesamte Einrichtung wurde in Quarantäne versetzt.

Im Evangelischen Kindergarten Heisterbusch wurden alle Kinder und Erzieher, die am 23. Februar die Einrichtung besucht haben, bis 9. März in häusliche Quarantäne geschickt. Nach Angaben des Kreises liegt dieser Anordnung der Nachweis einer Virusmutation in der Einrichtung zugrunde.

Auch im Lagezentrum des Gesundheitsamtes des Kreises sind zwei Coronavirus-Fälle aufgetreten. Die Mitarbeiter sind in unterschiedlichen Teams eingesetzt – an der Hotline und zur Kontaktnachverfolgung. Nach Ermittlung des Gesundheitsamtes wird der Infektionsursprung in beiden Fällen im familiären Umfeld, beziehungsweise im eigenen Haushalt der Mitarbeiter gesehen. Eine Übertragung zwischen den beiden Fällen habe nicht stattgefunden. In beiden Fällen handelt es sich um die britische Virus-Variante. Alle betroffenen Mitarbeiter der Kreisverwaltung wurden aufgefordert, am Montag nicht zum Dienst zu erscheinen.

Erste Testergebnisse bei den Mitarbeitern verliefen negativ. Derzeit befinden sich 53 der 82 Mitarbeiter in Quarantäne, 19 von ihnen arbeiten im Homeoffice. Um das Lagezentrum schnell wieder komplett betreiben zu können, arbeiten Mitarbeiter aus anderen Bereichen vorübergehend im Lagezentrum.

(rue)