Bunte Fußspuren weisen Weg zu Mülleimern

Verkehrs- und Verschönerungsverein Wermelskirchen mit neuen Ideen : Bunte Fußspuren sollen künftig den Weg zu Mülleimern weisen

Verkehrs- und Verschönerungsverein informiert sich über Pläne zur Stadtgestaltung.

(resa) Mit dem Frühling startet auch die Hauptsaison des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV). Während der Jahreshauptversammlung stellte der Vorstand neue Ideen vor und lud zum Mitmachen ein.

Nicht nur das Gesicht des VVVs verändert sich mit der neuen Saison dank eines neuen Logos. „Es sind auch neue Ideen zur Stadtverschönerung gefragt“, erkläre Vorsitzender Manfred Schmitz-Mohr. Dazu gehören etwa bunte Fußspuren, die die Wermelskirchener künftig auf vorhandene Mülleimer hinweisen sollen. „Die Idee haben wir aus Langenfeld geklaut“, berichtete Schmitz-Mohr. Weil gerade rund um die Abfalleimer besonders viel Müll liege, wolle man die Menschen mit den neuen Aufklebern für das Thema sensibilisieren. Ohnehin sei eine saubere Stadt nicht zu haben, wenn nicht alle an einem Strang ziehen würden, befand der VVV-Vorstand, appellierte an die Menschen und Unternehmen und erinnerte an die Aktion „Saubere Stadt“ am 6. April.

Währenddessen beobachten die engagierten VVV-Mitglieder besorgt die Entwicklung der Blumenkübel, die ursprünglich zur Verschönerung am Weihnachtsbaum angeschafft worden waren. Der Verein hatte sich zur Bepflanzung und Pflege bereit erklärt. Allerdings seien die Kübel seitdem wegen Veranstaltungen immer mal wieder umgezogen, dabei teilweise beschädigt worden und nun an einem dunklen, ungeeigneten Platz an der Oberen Remscheider Straße abgestellt worden. Dem Verein sei dringend an einer Klärung der Situation gelegen, betonten die Damen, die sich für Bepflanzung und Pflege verantwortlich zeigen.

Noch bevor die Vereinsmitglieder am Mittwochabend ihre eigenen Ideen für die Stadt zusammentrugen, hatte Beigeordneter Thomas Marner über die Pläne am Loches-Platz informiert. Wer die Pflege rund um die neue Anlage übernehme, fragte der Verein. Und Marner verwies auf die Eigentümer und Marktbetreiber. Ob es auch Grünflächen zur Erholung gebe, fragte der VVV-Vorstand. Marner wies auf die Grundstücke hin, die nun doch im städtischen Eigentum bleiben. Ob nicht eine Anbindung an die Dellmannstraße möglich sei, fragten die Vereinsmitglieder. Marner verneinte: Der Höhenunterschied sei zu groß. Schmitz-Mohr appellierte schließlich: „Wir freuen uns sehr auf dieses Highlight. Krempeln Sie die Ärmel hoch und fangen Sie an.“

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