Wermelskirchen: Bürger bei Planung von Wohnraum mit einbinden

Wermelskirchen: Bürger bei Planung von Wohnraum mit einbinden

Die Planung von neuen Standorten für Flüchtlingsunterkünfte soll nach Darstellung der AfD transparent für die Öffentlichkeit erfolgen.

"Die Bürger müssen von Anfang an mit eingebunden werden", schreibt Ratsmitglied Karl Springer an den Bürgermeister. Er warnt vor sozialem Sprengstoff, wenn erst Gespräche mit Investoren geführt würden, bevor Bürger einbezogen würden: "So ein Vorgehen ist völlig unverständlich." Wenn die Politik bei dieser Frage auf "Verschleierungstaktik" setze und versuche, im Vorfeld "Tatsachen zu schaffen", um unangenehmen Diskussionen in der Öffentlichkeit aus dem Wege zu gehen, werde dies die "Gesellschaft weiter spalten".

Es gehe hier laut Springer um "den berechtigten Anspruch der Anwohner auf Information und den Schutz des Eigentums". Seiner Erfahrung nach führe die Möglichkeit der Bebauung mit "sozialem Wohnraum und dem Ziel, dort Migranten anzusiedeln", zu einem "Wertverlust der Eigenheime".

(tei.-)