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Brandursache im Kleingartenverein in Wermelskirchen geklärt

Keine Hinweise auf Straftat : Brandursache der Gartenhütte im Kleingartenverein geklärt

In der Nacht zum 9. August brannte die Gartenhütte komplett aus. Schuld waren gelagerte Materialien, die bei den hohen Temperaturen Feuer fingen.

Die Ursache für den Brand der Gartenhütte im Kleingartenverein Kenkhausen ist geklärt. Kein Feuerteufel hat hier sein Unwesen getrieben. „Es gibt keine Hinweise auf eine vorsätzliche Straftat“, sagen die Experten der Polizei, die die Brandursache untersucht haben. Offenbar haben sich einige Materialien, die in der gartenhütte gelagert waren, bei den hohen Temperaturen selbst entzündet und so den verheerenden Brand ausgelöst.

Die Hütte hatte am Samstag, 1. August, Feuer gefangen. Nachbarn in dem Kleingartenverein hatten die Flammen entdeckt und sofort die Feuerwehr informiert, die kurz nach 19 Uhr mit dem Löschzug 1 aus der Stadtmitte unter der Leitung von Robert Thomas vor Ort war. Eine Stunde später rückte auch der Löschzug 3 aus Eipringhausen/Dhünn mit weiteren 15 Feuerwehrmännern zur Unterstützung an. „Durch die sommerlichen Temperaturen und die Hitze, die durch die Flammen entstanden ist, waren die Feuerwehrmänner, die zuerst am Einsatzort waren, total erschöpft“, erklärte Ingo Mueller, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Wermelskirchen die zusätzlichen Einsatzkräfte.

Welche Materialien, die in der Gartenhütte gelagert waren, den Brand ausgelöst haben, teilte die Polizei nicht mit. Allerdings raten die Brandexperten bei den heißen Temperaturen zu besonderer Vorsicht, wenn Gasflaschen oder Spraydosen aufbewahrt werden. „Selbst eine kleine Haarspraydose kann im Auto bei diesen Temperaturen schnell explodieren“, heißt es.