Hunde in Wermelskirchen Beschwerden über Hunde häufen sich

Wermelskirchen · Freilaufende Hunde, die Spaziergänger im Wald anspringen und verängstigen. Wir haben nachgefragt, was erlaubt ist – und was nicht.

 Je nach Örtlichkeit gelten unterschiedliche Anleinregeln für Hunde. Gerade während der Brut- und Setzzeit gilt im Wald jedoch besondere Rücksichtnahme auf Wild.

Je nach Örtlichkeit gelten unterschiedliche Anleinregeln für Hunde. Gerade während der Brut- und Setzzeit gilt im Wald jedoch besondere Rücksichtnahme auf Wild.

Foto: dpa/Christophe Gateau

Das Bergische Land zieht täglich viele Wanderer und Spaziergänger in seine Natur und die örtlichen Wälder. Auch Hundebesitzer freuen sich über die weitläufigen Wege an der frischen Luft. Immer häufiger kommt es dabei jedoch zu Situationen mit freilaufenden Hunden, die anderen Spaziergängern zu nahe kommen oder sie durch Bellen in Angst versetzen. Erst kürzlich schilderte ein Wermelskirchener einen Vorfall, bei dem ihn drei leinenlose Hunde im Wirtsmühlenbachtal bellend angesprungen haben sollen (Leserbrief vom 30. März 2022). Dass ihn das „zu Tode erschrocken“ habe, soll die Hundehalterin nicht gekümmert haben. Stattdessen soll sie mit einer Anzeige gedroht haben, weil der Mann zum Beweis des Vorfalls ein Foto von ihr schoss. Doch wie verhält sich die rechtliche Lage in diesem Konflikt? Welche Vorschriften gelten für Hundehalter? Und was können Betroffene tun, um sich zu schützen?