Bergisch Born: Interessensgemeinschaft hat Grund zum Feiern

50 Jahre IGBB : Bergisch Born hat Grund zum Feiern

Das 50-jährige Bestehen der Interessengemeinschaft Bergisch Borner Bürger (IGBB) soll in diesem Jahr mit einem rauschenden Fest gefeiert werden, an dem sich auch viele andere Vereine des Stadtteils beteiligen.

Die Interessengemeinschaft Bergisch Borner Bürger (IGBB) feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Das soll mit einem großen Fest gefeiert werden, an dem sich auch viele andere Vereine Bergisch Borns beteiligen. IGBB-Vorsitzende Melanie Monßen sagt: „Es wird kein ruhiges Jahr für uns.“ Denn neben der Feier holt die Bergischer Borner auch immer wieder das geplante Gewerbegebiet Gleisdreieck ein – was viele Anwohner unter anderem wegen zusätzlichen Verkehrs ablehnen.

1969 wurde die IGBB gegründet, heute sind dort etwas mehr als
120 Bergisch Borner aktiv. Hermann Josef Hohn gehört zu den Gründungsmitgliedern, ist heute Ehrenvorsitzender und kann sich noch gut an die Gründung erinnern. „Der eigentliche Kern war die Abstimmung örtlich tätiger Institutionen wie Vereine und Kirchengemeinden“, sagt er. Die Borner wollten durch die IGBB für einen besseren Austausch sorgen. Zur Gründungsversammlung seien rund 100 Mitglieder gekommen. Zu Beginn sei ein Jahresbeitrag von sechs D-Mark erhoben worden.

Die IGBB engagierte sich auch politisch und wurde zum Sprachrohr. Die Dreiteilung Bergisch Borns auf die Stadtgebiete von Remscheid, Wermelskirchen und Hückeswagen sei eine Belastung in jeder Form mit den Behörden gewesen, berichtet Hohn. Etwa bei der Polizei fühlte sich keiner zuständig für das Gebiet. „Wir setzten uns für die Beendigung der Dreiteilung ein.“

Am 15. und 16. Juni werden die Bergischer Borner auf das Jubiläum der Interessengemeinschaft anstoßen. „Es scheint für viele ein echtes Anliegen zu sein“, sagt Monßen. Viele Vereine und Institutionen würden sich an dem Fest beteiligen. Mit dabei sind beispielsweise die Waldorfschule, die Evangelische Kirchengemeinde und die Feuerwehr. Nicht nur IGBB-Mitglieder helfen bei den Vorbereitungen mit. Es wurde ein Festkomitee eingerichtet.

Alle Details für das Festwochenende sind noch nicht geplant worden. Einige Punkte kann Melanie Monßen allerdings jetzt schon verraten. „Wir feiern rund um den Kirchplatz. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, um durch den Veranstaltungsport neue Akzente zu setzen.“ Es werde auf jeden Fall Aktionen für Kinder geben. Denn in Born würden viele Familien leben. Außerdem würden sich viele Vereine am Programm beteiligen und sich vorstellen. Zudem ist geplant, eine Vereinschronik herauszugeben.

In dem Fest sieht Monßen auch eine große Chance für die Interessengemeinschaft. „So können wir das Vereinsleben stärken und uns besser untereinander vernetzen – auch mit den anderen aktiven Vereinen und Akteuren vor Ort.“

(Boll)
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