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Bei den Dhünnschen Jecken gab es einige Personalentscheidungen.

Dhünnsche Jecken : Volker Hahne ist jetzt Ehrensenator

Bei den Dhünnschen Jecken sind einige Posten neu besetzt. Anja Reininghaus ist wieder Trainerin, ihre Vorgängerin Cynthia Vriezen übernimmt die Leitung der Tanzgarden. Der Karnevalsverein beteiligt sich wieder an der Dhünnschen Kirmes und blickt auf die kommende Session aus.

Auch wenn keine turnusgemäßen Vorstandswahlen anstanden, gibt es bei den Funktionären der Dhünnschen Jecken einige Änderungen. Das teilte der Vorstand auf der Jahreshauptversammlung des Karnevalsvereins im Hotel „Zu den drei Linden“ mit. Demnach übernimmt Mandy Auer die Aufgabe der Wagenbaumeisterin. Diese Rolle war zuletzt nach dem Rücktritt von Ulrike Zarges unbesetzt. Anja Reininghaus ist Trainerin der Jecken-Tanzgarde. Diese Rolle hatte sie schon einmal Ende des ersten 2000er-Jahrzehnts unmittelbar nach der Tanzgarden-Gründung inne. Ihre Vorgängerin Cynthia Vriezen übernimmt das Amt der Tanzgarden-Leitung von Volker Hahne, der sich aus gesundheitlichen Gründen zurückzog. Für seinen Einsatz im Vorstand ernannten die Dhünnschen Jecken ihn zum Ehrensenator.

Der Vorsitzende der Dhünnschen Jecken, Volker zu Bergen, lobte den „frischgebackenen“ Ehrensenator: „Volker Hahne hat Auftritte koordiniert und Gagen verhandelt. Er war bei fast jedem Auftritt dabei und stets für die Tanzgarde gekämpft.“ Hahne war mehr als sieben Jahre im Vorstand aktiv. Die Personalrotation bei den Dhünnschen Jecken gilt vorerst als kommissarisch, weil turnusmäßige Vorstandswahlen erst bei der Jahreshauptversammlung im kommenden Jahr anstehen. „Der Titel ist weniger als die Aufgabe“; kommentierte Volker zu Bergen: „Wir sind froh, dass alle Ämter besetzt sind und wir mit voller Kraft im Vorstand arbeiten können.“

Aktuell bestehe die Tanzgarde aus 17 Tanzmariechen und fünf Tanzoffizieren, während zwölf Tänzer das Männerballett formieren, verkündete Volker zu Bergen vor den 34 Anwesenden. Für die kommende Session planen die Jecken die Anschaffung einer mobilen Tonanlage, die die Tanzgarden zu ihren Auftritten begleitet. „Dadurch stellen wir sicher, dass vor Ort technisch alles problemlos läuft, die Musik laut genug ist und wir immer einsatzbereit sind“, blickte zu Bergen aus.

Solche Anschaffungen können sich die Dhünnschen Jecken leisten, wie Kassiererin Claudia zu Bergen feststellte. Nach einem kleinen Überschuss von 1230 Euro im vergangenen Jahr verfügt der Verein über ein Guthaben von rund 6810 Euro. Aktuell haben die Jecken 85 Mitglieder. Die Versammlung entlastete den Vorstand für die Arbeit in 2018 einstimmig.

Mitgliederbeiträge, Spenden und Gagen für Auftritte sind nicht das einzige Standbein für ein gesichertes Standbein zur Finanzierung der Vereinsaktivitäten. Deshalb lenkte Geschäftsführer Mayk Dinstühler den Fokus auf die Dhünnsche Kirmes (17. und 18. August), an der sich die Jecken wieder mit Kinderbelustigung, Getränken und einer Tombola beteiligen wollen. „Für die Tombola suchen wir Sachspenden, denn es ist mühsam stattliche 1000 Preise zusammen zu bekommen“, betonte Dinstühler. Andererseits sei die Tombola eine Einnahmequelle, die beispielsweise teure Pflichtversicherungen des Vereins abdecken könne. Oder: „Ein paar Stiefel für die Tanzgarde kostet knapp 200 Euro, wovon die Tänzer einen Teil tragen und der Rest der Verein bezuschusst“, erläuterte der Jecken-Geschäftsführer.