Wermelskirchen: Bauantrag für Wohnhäuser gestellt

Wermelskirchen: Bauantrag für Wohnhäuser gestellt

Bauverein trifft Vorbereitungen, um 40 Flüchtlinge unterzubringen.

Vorstand und Mitarbeiter des gemeinnützigen Bauvereins warten eigentlich jeden Tag darauf, dass der Brief aus dem Rathaus eintrifft: die Baugenehmigung für das erste Projekt in Bähringhausen. Der Bauantrag für die drei Mehrfamilienhäuser mit zwölf Wohneinheiten für 40 Flüchtlinge sei Ende 2017 gestellt worden, teilte Bauverein-Architekten Karola Abrahams auf Anfrage dieser Zeitung mit.

Während am Wiesenweg die Rheinische Siedlungsgenossenschaft 13 Sozialwohnungen errichtet, dauert es anscheinend mit dem Spatenstich in Bähringhausen. Anfang 2018 war der geplant, jetzt muss nur noch die Stadtverwaltung die Pläne absegnen.

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Der Druck, neuen Wohnraum zu schaffen, ist vorhanden. Aktuell kämen zwar keine Zuweisungen, heißt es in einer Anfrage unserer Redaktion aus dem Rathaus, aber das Land habe aufgrund der aktuellen Quoten weitere Zuweisungen bereits angekündigt. "Die Stadtverwaltung hat weiterhin Bedarf an Wohnraum, da in Zukunft Unterbringungsstandorte wie der Brückenweg 1 bis 3, Eich 4a, Eichholzer Straße und Telegrafenstraße 35 (Polizei) wegfallen", so Sprecherin Kirstin Wirtz. Noch seien Reservekapazitäten vorhanden, allerdings würden diese nach Auflösung der genannten Standorte und erfolgten weiteren Zuweisungen ausgeschöpft sein.

Das zweite Projekt des Bauvereins in Bähringhausen, 30 Wohnungen in vier Mehrfamilienhäusern an der B 51 als sozialer Wohnungsbau, ruht noch. Abrahams: "Wir sind ein kleines Wohnungsbauunternehmen. Da geht es Schritt für Schritt." An dem Projekt werde festgehalten. "Wir haben erst die Häuser für Flüchtlinge geplant, weil das dringend war und der Bedarf vorhanden ist", sagte die Architektin. Die Ausschreibung für dieses Projekt ist bereits abgeschlossen, Unternehmer haben ihre Angebote abgegeben.

(RP)