Band Sambadeira tritt im Park auf

Konzert im Park des „Hauses der Begegnung“ : Trommler setzten dem Sommerabend die Krone auf

Die Gruppe „Sambadeira“ gastierte am Samstag im Garten am „Haus der Begegnung“. Freie Plätze gab es kaum, die Stimmung war bestens.

Die Abendsonne strahlt über den Dächern der Stadt, im Garten am „Haus der Begegnung“ weht ein leichter Wind und auf der Wiese haben es sich erste Besucher auf Decken gemütlich gemacht. Es ist ein Sommerabend, der sich gut mit einem kalten Getränk und schöner Musik genießen lässt. Beides hat das Team im „Haus der Begegnung“ am Samstagabend im Angebot. Aus der Küche bringen die fleißigen Helfer Sekt und Bier. Von der Bühne springt mit dem ersten Trommelschlag der Funke über.

Die Gruppe „Sambadeira“ ist zu Gast, sie hat nicht nur flotte Rhythmen, eigene Percussion-Melodien und einen riesigen Vorrat an Energie im Gepäck, sondern auch beste Entertainerqualitäten. Schon zu Beginn kündigt Ralf Kunkel, der „Sambadeira“ vor 21 Jahren ins Leben gerufen hat, an, dass Mitmachen erwünscht ist. Kaum haben die Trommler mit ihren großen und kleinen Instrumenten den ersten Rhythmus angestimmt, klatscht das Publikum mit. 120 Zuhörer sind gekommen, auf der Terrasse ist kein Platz frei geblieben – und selbst auf der Wiese und den Bänken in dem kleinen Park klatschen sie mit.

„Es kann ganz schön laut werden“, warnt Ralf Kunkel die Zuhörer. Die Gruppe könne nur bedingt leise spielen, sonst gehe die Energie verloren. Es stellt sich heraus: Den meisten Zuhörern gefällt die Kraft, mit der „Sambadeira“ für beste Stimmung sorgt. Noch am Nachmittag hat eine fleißige Gruppe um Sonja Raschkowski, die Anfang des Monats in der Einrichtung die Nachfolge von Hartmut Lürtzing angetreten hat, den Garten auf Vordermann gebracht, Gläser mit Teelichtern und Kunstgebilde in die Hecken gehängt. Am Abend tanzt die neue Mitarbeiterin bereits mit. Auch ihre Kollegin Gundula Schröder ist in ihrem Element. Der Wunsch der beiden geht auf: Denn mit dem Konzert im Park haben auch Besucher den Weg ins „Haus der Begegnung“ gefunden, die bisher nicht da waren. Die Musik der Gruppe beschwingt sie ebenso wie die Kenner der Einrichtung.

Schließlich dürfen die Besucher es selbst versuchen. Auf einen ersten vorsichtigen Schlag auf die Trommel, folgt ein zweiter mutigerer. Profi Ralf Kunkel lobt und feixt, bringt seine Zuhörer zum Lachen und freut sich am Ende über den überschwänglichen Applaus.

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